Wieragrund: Kosten für die Stadt voll im Rahmen

Schwalmstadt. Beim Bau der Wieragrundstraße und der weiteren öffentlichen Bauten in dem Bereich liegt die Stadt voll im Zeit- und Kostenrahmen. Das sagte Ingenieur Heiko Völke bei der mit besonderer Spannung erwarteten Sitzung der parlamentarischen Ausschüsse im Ziegenhainer Rathaus.

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Völke zeigte in einem Powerpointvortrag auf, wie sich die geplanten und die bei den Baufirmen erzielten Angebotspreise von den 60 Bahnersatzparkplätzen über die Kanalarbeiten in Bahnhofstraße und Wieragrund bis zum Straßenbau und den Teilumlegungen von Wiera und Mühlgraben darstellen. Die Gesamtkosten der öffentlichen Investitionen belaufen sich danach auf 7,7 Millionen Euro. Rund eine Million Euro gehen auf das Konto der Schwalmstädter Stadtwerke, knapp vier Millionen Euro beträgt die Förderung. Völke: „Wir haben ein sehr gutes Submissions- und damit Kostenergebnis.“ [Submission ist das Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauvorhaben.]

Bürgermeister Wilhelm Kröll unterstrich, dass die Wieragrundstraße es ermöglichen wird, die Bahnhofstraße zur Einbahnstraße oder auch zur teilweisen Fußgängerzone umzugestalten.

Nichts Neues gab es indes für die Ausschussmitglieder und die zahlreichen Zuschauer über den Stand beim Bau des Einkaufszentrums. Die Investoren wollen den Fraktionsvorsitzenden bei einem Gespräch in der ersten Novemberhälfte einen Bericht geben, war zu erfahren.

Zu dem aktuellen Gerichtsurteil, nachdem ein Dritter Vorkaufsrechte im Plangebiet ausüben darf, gab es keine Information. Bürgermeister Wilhelm Kröll sagte, er wolle dazu keine Kommentierung abgeben.

Von den Investoren ist derzeit keine Angabe über eine Alternativplanung zu erhalten. EKZ-Geschäftsführer Thomas Vockeroth sagte aber im Gespräch mit der HNA: „Wir wollen den ursprünglichen Plan durchziehen.“ Vockeroth betonte, dass seine Aussagen aus dem HNA-Interview vom 14. Oktober vollständige Gültigkeit besitzen. Darin hatte er gesagt, dass die Investorengemeinschaft ein schönes Projekt abliefern will und die Grundstückquerelen das Vorhaben nicht zu Fall bringen.

In Kürze beginnt im Wieragrund der Bau einer über 100 Meter langen Stützmauer seitens der Investorengemeinschaft, erläuterte Ingenieur Völke. Bürgermeister Wilhelm Kröll teilte mit, dass der Aldimarkt im Frühjahr 2012 in Betrieb geht. Der Verwaltungschef versicherte, dass das im Rohbau befindliche Aldigebäude in einer neuartigen, anspruchsvolleren Architektur errichtet werde.

Quelle: HNA

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