Beim einem Westernturnier in Morschen stellten Freizeit-Cowboys ihre Geschicklichkeit unter Beweis

Westernturnier in Morschen: Wilde Reiter sitzen fest im Sattel

Morschen. Knirschendes Leder und dumpfes Hufgetrappel: In Morschen fühlten sich Besucher am vergangenen Wochenende wie im wilden Westen. Der Pferde- und Westernreitverein Hof Wilhelmsborn hatte Freunde des Pferdesports zum Freizeit- und Westernturnier samt Country-Abend und Flohmarkt eingeladen.

Höhepunkt war am Sonntag das Rindertreiben zu Pferde. Hier waren Geschicklichkeit und ein gutes Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter gefragt. Aufgabe war es, aus der Herde ein bestimmtes Rind abzutrennen.

Hoch zu Ross reisten Jung und Alt bereits am Samstag im Rahmen eines Sternrittes an. „Wir haben Reiter aus der Umgebung zu einem Country-Abend eingeladen. Zeichnet man auf der Karte Linien vom Herkunftsort der Reiter bis zu unserem Hof, ähnelt das einem Stern. Daher stammt der Begriff Sternritt“, erklärt Angelika Bohl, Tochter des Hofinhabers. Die Reitergäste übernachteten in Zelten und die Pferde grasten nebenan.

Der nächste Tag startete nach einem gemeinsamen Frühstück mit Geschicklichkeitsprüfungen für die Jüngsten. Die Führzügel-Prüfung, bei der das Können vom Boden aus bewertet wird, meisterten Viktoria Reif und Lukas Koch.

Den ersten Platz bei den Westernklassen wie Trail und Pleasure belegte Katrin Schwedes. Hierbei wurde ebenfalls die Geschicklichkeit getestet – zum Beispiel in einem Hindernis-Parcours. Auch die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp wurden abgefragt.

Bei den Reiterspielen lenkten die Reiter ihre Vierbeiner durch einen Parcours aus Tonnen. Besonders erfolgreich waren Suzette Koch und Lea Berge. Die besten Rindertreiber waren Marie Luise Marshall, Hofinhaber Gottfried Bohl und dessen Tochter Angelika. (zla)

Quelle: HNA

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