Ab 1. August

Susanne Ebel übernimmt die Leitung des Stadtmarketings in Fritzlar

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Freut sich auf die Arbeit und die Menschen in Fritzlar: Susanne Ebel, die neue Leiterin des Stadtmarketings.

Fritzlar. Bislang hat sie Werbung für Produkte gemacht, jetzt will sie für eine Stadt werben - für Fritzlar. Susanne Ebel, die neue Leiterin des Fritzlarer Stadtmarketings, wird ihre Stelle am 1. August antreten.

„Ich freue mich total auf die neue Aufgabe und auf spannende Projekte“, sagt die 48-Jährige, die sich gegen 34 Mitbewerber durchgesetzt hat. Was ihr offenbar nicht schwer gefallen ist. Von Beginn an sei sie die Favoritin gewesen, sagt Jürgen Draude, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins.

Ebel freut sich darauf, die Menschen in Fritzlar, aber auch die Tagestouristen und Urlauber kennenzulernen. Wo genau sie Schwerpunkte setzen und welche Stellschrauben sie drehen wird, welche spannenden Projekte sie angehen wird, das könne sie noch nicht sagen. Erst müsse sie sich einarbeiten. Aber sie wolle am Imageaufbau der Stadt arbeiten und dabei helfen, die Attraktivität Fritzlars noch weiter zu steigern. Natürlich gehe es auch darum, Veranstaltungen anzubieten. Doch zunächst müsse sie Fritzlar richtig kennenlernen. Dafür wolle sie sich Zeit nehmen, um mit den Menschen über ihre Wünsche und Probleme ins Gespräch zu kommen.

Dafür kann sie sich die Zeit nehmen, denn die Arbeit des Stadtmarketings in Fritzlar läuft rund: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Stadtmarketing und mit dem Verein“, sagt Draude und sein Stellvertreter Karl Lambert stimmt zu. „Uns kann keine Gemeinde auch nur annähernd das Wasser reichen“, sagt Draude.

Ein Schwerpunkt soll der Tourismus sein, betont Bürgermeister Hartmut Spogat der auch zum Vorstand des Vereins gehört. Man wolle aus der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Erlebnisregion Edersee mehr Kapital ziehen. „Menschen, die die Ederseeregion und den Naturpark besuchen und nach Kassel fahren, sollen auch zu uns kommen.“

Eine Aufgabe, die der hauptamtlichen Geschäftsführerin liegt, wie sie sagt. Sie sei naturverbunden, gerne im Wald unterwegs, habe einen Jagdschein, einen Hund und fahre Rad - letzteres ist ein weiterer Schwerpunkt, den Spogat nennt: Radtourismus.

Die Liebe verschlug sie von Ostwestfalen in die Region. Erst kürzlich zog Ebel zu ihrem Partner nach Frankenberg. Sie hat Diplom-Pädagogik mit dem Schwerpunkt Freizeit- und Medienpädagogik in Bielefeld studiert. Seitdem ist sie als Projektmanagerin in einer Bielefelder Werbeagentur tätig.

Quelle: HNA

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