Spangenberger Arbeitskreis hat mehrfach getagt

Windkraft – es gibt viele Interessenten

Spangenberg. Windkraftanlagen im Spangenberger Stadtgebiet? Im Sommer hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass sie der alternativen Form der Energiegewinnung grundsätzlich aufgeschlossen gegenübersteht und den Flächennutzungsplan für den Bereich Stölzinger Höhe entsprechend ändern will.

Inzwischen gab es ein Interessenbekundungsverfahren, erklärte Bürgermeister Peter Tigges auf Anfrage. Etwa 20 Investoren, Betreiber und Planungsbüros hätten daran teilgenommen.

In einem solchen Verfahren können all jene ihre Angebote unterbreiten, die sich bei einem Projekt engagieren wollen. Private Anbieter erklären zum Beispiel, wie sie öffentliche Aufgaben übernehmen können. In einer der nächsten Sitzungen soll die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, welches Planungsbüro den Zuschlag erhalten soll.

„Noch sind wir in einem sehr frühen Stadium“ erklärte Tigges. Bevor ein Windpark entwickelt werden könne, müssten umfangreiche Untersuchungen vorgenommen werden. Unter anderem muss geprüft werden, ob ausreichend Wind weht und wie die Windkraft mit Naturschutzbelangen zusammenpasst. Tigges rechnet mit mehreren Jahren Entwicklungszeit.

Inzwischen gibt es auch den Arbeitskreis Windkraft, der sich aus neun Mitgliedern der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen zusammensetzt. Der Arbeitskreis habe bereits mehrmals getagt, berichtete der Bürgermeister. (sis)

Quelle: HNA

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