Quote nur geringfügig angestiegen – Weniger Arbeitslose als noch im Vorjahr

Winter kommt nur sachte

Schwalm. Die Lage am Schwälmer Arbeitsmarkt präsentiert sich trotz leichtem Anstieg der Quote weiterhin stabil. 1185 Menschen im Altkreis Ziegenhain waren im November arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 4,6.

Damit waren im November zwar 87 Menschen mehr ohne Arbeit als noch im Vormonat. Dennoch präsentiert sich die Quote deutlich niedriger als noch im gleichen Berechnungszeitraum der Vorjahres (5,8 Prozent). Der leichte Anstieg sei zum einen typisch für den Herbst, zum anderen seien allerdings auch einige befristete Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere in den beiden Nachbarlandkreisen Hersfeld-Rotenburg und Marburg-Biedenkopf, ausgelaufen. Das erklärten die beiden Experten der Schwalmstädter Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit, Doris Adam und Illja Hahn. Sorge bereiten dem Schwälmer Arbeitsamt weiterhin die älteren Arbeitslosen. Hier sei wenig in Bewegung. Annähernd die Hälfte der arbeitslos gemeldeten Menschen im Altkreis sind zwischen 50 und 65 Jahre alt. „Das ist weiterhin eine Baustelle, alle anderen, von den Langzeitarbeitslosen bis hin zu den Jüngeren, sind die Gewinner des konjukturellen Aufschwungs“, erklärt Illja Hahn. stellvertretender Geschäftsstellenleiter.

Die insgesamt positive Tendenz komme inzwischen auch bei den Schwerbehinderten an, betone Doris Adam, Teamleiterin der Arge.

Insgesamt sind dem Arbeitsamt im November 109 neue freie Arbeitsstellen gemeldet worden. Die verteilen sich auf die gesamte Bandbreite der Berufsbilder. Gesucht werden aber insbesondere Fachkräfte. GrafikEN unten und Rechts

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

Kommentare