Markt der Möglichkeiten warb für Behindertenarbeit

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Viele Stände: Vereine und Organisationen in der Behindertenarbeit waren beim Markt der Möglichkeiten vertreten.

Istha. Zum dritten Mal veranstaltete die Arbeitsgruppe Nordhessischer Kommunaler Behindertenbeauftragter den Markt der Möglichkeiten in Istha.

Das Motto diesmal: „In allen Lebenslagen Selbstbestimmung verwirklichen - wir reden nicht von Inklusion, wir leben sie“. Unter der Schirmherrschaft von Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, präsentierten sich beim Markt der Möglichkeiten viele Einrichtungen, Vereine, Organisationen, Verbände und auch kommerzielle Anbieter im breit gefächerten Angebot der Behindertenarbeit.

Mitgestaltet wurde die Veranstaltung durch Vereine, Gruppen und Einzelpersonen aus Istha sowie aus weiteren Städten und Gemeinden Nordhessens. Für heiße Rhythmen sorgten nicht nur die Showband „Saitenwind“ der Baunataler Werkstätten, sondern auch Christoph Oetzel am Keyboard. Bereits am Vorabend gab es im Isthaer Bürgerhaus mit einem Benefizkonzert eine musikalische Premiere. Im besonderen Blickpunkt dabei die blinde Sängerin Fabienne.

Arbeitsgruppensprecher Oberst a. D. Jürgen Damm (Bad Arolsen) und Wolfhagens Behindertenbeauftragter Wolfgang Hensel betonten in ihrer Begrüßung, dass Behinderte in unserer Gesellschaft keine „Patienten“ und damit „Problemfälle“ seien, sondern Mitbürger, die normal am menschlichen Leben teilnehmen sollten. Jürgen Damm: „Es geht hier nicht mehr um Fürsorge und Rehabilitation behinderter Menschen, sondern in allen Lebenslagen um gleichberechtigte Teilhabe.“ Deutschland hat sich im März 2009 verpflichtet, Menschen mit Handicap genauso zu behandeln wie Menschen ohne Behinderung.

Die Arbeitsgruppe will den Markt der Möglichkeiten in Istha, der die Bereiche Arbeitswelt und Behinderung, Bewältigung des Alltags sowie Freizeit und Reisen in den Mittelpunkt stellt, zur Dauereinrichtung machen.

Quelle: HNA

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