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Feuerwehr Remsfeld hatte im vorigen Jahr knifflige Einsätze

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Erste Reihe: v.l stelv. Gemeindebrandinspektor / stelv. Wehrführer Dr. Ullrich Laabs, Björn Frühauf, Kai Vollmer, Corinna Walter, Andrea Laabs, Michaela Koch, Hilmar Walter, Wehrführer Andre Hippmann. Zweite Reihe: v.l. Bert Schneider, Leonhard Laabs, Ariane Hopf, Reiner Wagner.

Remsfeld. Die Mitglieder der Feuerwehr Knüllwald-Remsfeld hatten im vorigen Jahr alles andere als Langeweile: Sie rückten zu 30 Einsätzen aus, drei davon entpuppten sich als Großeinsätze. Das berichtete jetzt Wehrführer Andre Hippmann.

Gleich zu Jahresbeginn fegte 2014 ein Tornado durch Remsfeld, der den Feuerwehrleuten viele umgestürzte Bäume und Arbeit für zwei komplette Tage hinterließ. Im April kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Und auch bei einem Gefahrguteinsatz im Knüllwälder Gewerbegebiet mussten die Remsfelder Feuerwehrleute ihre Kompetenz beweisen.

Übungen und Ausbildungen

Auch Übungen und Ausbildungen standen auf der Agenda: Dem Engagement von André Hippmann und seinem Stellvertreter Dr. Ullrich Laabs sei es zu verdanken, dass zusammen mit Nachbarwehren und dem Technischen Hilfswerk Homberg Übungen absolviert wurden. Auch die jährliche Gefahrgutübung mit der Feuerwehr Borken wurde als Erfolg verbucht. Die Einsatzabteilung zählte im vorigen Jahr 29 Mitglieder. Davon besitzen 12 einen Lastwagen-Führerschein, 17 weitere sind Atemschutzgeräteträger. Des weiteren besuchten die Brandschützer 24 Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene.

Info

Die Feuerwehr Remsfeld trifft sich donnerstags um 20 Uhr zur Ausbildung im Feuerwehrgerätehaus. Wer mitmachen will, ist willkommen.

Zu den Höhepunkten gehörten die Einführung des Digitalfunks und die Organisation des Gemeindefeuerwehrtages samt Wettkämpfen. Das alles führte zu Gesamteinsatz von 5632 Stunden. Jedes Mitglied der Feuerwehr hat umgerechnet 194 Stunden ehrenamtlich investiert.

Außerdem standen Motorradtouren, Dienstsport und spontane Grillveranstaltungen und das patenschaftliche Verhältnis zur Feuerwehr Montabaur auf dem Programm. Die Feuerwehr erhielt Spenden in Höhe von 3000 Euro, die in Ausrüstungsgegenstände wie Ölbindemittel und Helmlampen investiert werden sollen.

Dennoch fehlt es an vielen Ecken und Enden, sagte Wehrführer André Hippmann. Zurzeit sei auch fraglich, ob die Wehr das für 2018 angekündigte Löschfahrzeug tatsächlich auch erhalte. Das aber sei dringend nötig, da die derzeitigen Fahrzeuge nicht über die nötigen Zuladungsreserven verfügten. Daher werden momentan viele wertvolle Ausrüstungsgegenstände auf dem Boden der Fahrzeughalle gelagert. (be/nh)

Quelle: HNA

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