Schüler und Lehrer  musizierten in der Treysaer Stadtkirche

Schwalmgymnasium: Wohliges zu Weihnachten

Stille Nacht: Die Schulchöre stimmten unter der Leitung von Stefanie Sievers auf das Fest ein. Mehr als 300 Menschen lauschten am Donnerstagabend dem Konzert in der Stadtkirche. Fotos:  Rose

Schwalmstadt. Nun singet und seid froh – so wurden am Donnerstagabend Eltern, Gäste und Freunde des Schwalmgymnasiums in der Treysaer Stadtkirche begrüßt: Schüler und Lehrer hatten wieder ein Adventskonzert vorbereitet, mehr als 300 Menschen lauschten Instrumentalgruppen und Chören.

Begrüßt von Pfarrer Dierk Glitzenhirn und Schulleiter Frank Siesenop ließen die Schüler hören, was sie im vergangenen Schuljahr am Instrument gelernt hatten.

Die Bläser des Vorleistungskurses stimmten unter der Leitung von Andreas Fiebig die Gäste auf das gut einstündige Konzert ein. Auf das Traditional folgte Getragenes: Der Musizierkreis widmete sich Georg M. Monns Sinfonie in G-Dur, geleitet von Reiner Eder. Unterstützt wurden die Schüler hierbei von älteren Musikern. Im Trio war eine Weihnachtsintrada vorbereitet worden. Die Lehrer Esther Wolf, Mareike Baak und Reiner Eder einten Instrumentalgruppen und den Musizierkreis in einem Arrangement. Nachdem alle Instrumente gestimmt waren, belohnte ein sanfter Einklang die Zuhörer. Mit Werken von Silcher und Maierhofer beschäftigte sich der Nachwuchs des Unterstufenchores unter der Leitung von Stefanie Sievers – „Alle Jahre wieder“ und „Die Herbergssuche“, die thematisch Aktuelles wie Ausgrenzung aufgriff.

Botschaft der Freude

Im Einklang: Musizierkreis und Instrumentalgruppen traten gemeinsam auf.

Mit Instrumentalbegleitung interpretierten die Schüler des Vorleistungskurses Musik Maierhofers „Wieder naht der heil´ge Stern“. Die Botschaft der Freude über die Geburt Jesu intonierte der Mittel- und Oberstufenchor. Und zwar in lateinischer Sprache – „gaudete“, was so viel heißt wie „frohlocket“. Pfiffig kam Maierhofers Bearbeitung „Lord of the Dance“ daher. Der Rhythmus wurde mithilfe vieler Füße kräftig unterstützt.

Bei Leonard Cohens „Halleluja“ kam spürbare Weihnachtsstimmung auf, die sich maßvoll steigerte: Schulchöre und der Kollegiumschor sangen „Stille Nacht“ und eine Bearbeitung von „Silent Night“. Mit einem gemeinsamen Lied verabschiedeten sich die Akteure von ihren vielen Gästen. Händels „Tochter Zion“ erfüllte das Kirchenschiff – und umfing alle mit dem wohligen Gefühl des nahen Weihnachtsfestes. (zsr)

Quelle: HNA

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