150.000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand - Bewohner unverletzt

Konnefeld. Bei einem Wohnhausbrand am Tannenweg im Morschener Ortsteil Konnefeld ist am frühen Donnerstagmorgen ein Schaden von 150.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand.

Der Brand war aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich des frisch renovierten Dachgeschosses ausgebrochen und hatte vom Wintergarten der Wohnung auf den gesamten Dachstuhl des Hauses übergegriffen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Passant aus Konnefeld kurz nach 5 Uhr Flammen an der hinteren Seite des Hauses bemerkt und Bewohner und Anwohner wachgeklingelt. „Ich bin dann sofort mit rüber und habe geholfen, das ältere Ehepaar aus dem Haus zu holen“, berichtete Nachbarin Ilse Mohr. Außer dem Ehepaar wohnten sechs rumänische Saisonarbeiter, die im Forst tätig sind, in dem Haus. Alle konnten das brennende Gebäude rechtzeitig verlassen. Die Dachgeschosswohnung habe noch leer gestanden. In 14 Tagen wollte dort eine junge Familie einziehen, erzählte Manfred Grebe, der das Haus gemeinsam mit seiner Frau vor einem Jahr gekauft hat.

aktualisiert um 18.11 Uhr

Die Feuerwehren von Konnefeld und den angrenzenden Orten waren teilweise bis zum Nachmittag im Einsatz. „Wir haben von innen und außen gleichzeitig mit den Löscharbeiten begonnen“, sagte Einsatzleiter Thomas Deist von der Morschener Feuerwehr. Sie haben aber nicht mehr verhindern können, dass sich der Brand über den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Es sei sehr schwer gewesen, sich von innen Zutritt zum Dachgeschoss zu verschaffen.

Wohnhausbrand in Konnefeld

Der geschätzte Schaden von 150.000 Euro resultiert aus dem ausgebrannten Dachstuhl und dem Wasserschaden im Erdgeschoss als Folge der Löscharbeiten. Grebe reagierte gefasst auf die Nachricht: „Ich bin froh, dass niemandem etwas passiert ist und dass wir versichert sind.“ (juh)

Quelle: HNA

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