Wohnwagengespann verunglückt auf Autobahn 44

Nur noch Schrottwert: Ein Wohnwagengespann war auf der A 44 ins Schleudern geraten. Die Feuerwehr Breuna löschte den brennenden Pkw. Foto: Feuerwehr/nh

Breuna. Ein skurriler Unfall beschäftigte am Samstagmorgen die Kasseler Autobahnpolizei. In Höhe der Ausfahrt Breuna verunglückte auf der A44 ein Wohnwagengespann. Der 66-jährige Fahrer war in Richtung Warburg unterwegs, als der Anhänger aus ungeklärter Ursache ins Schlingern geriet.

Nach Zeugenaussagen war das Gespann nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs. Der Pkw geriet ebenfalls ins Schleudern. Das Gespann landete in der Schutzplanke und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen. Die Insassen, der 66-jährige Holländer, eine Frau aus Fulda und ein Mann aus Warburg blieben unverletzt.

Sie koppelten den Wohnwagen ab und schoben ihn auf die Standspur. In diesem Moment begann der Pkw zu brennen. Während die Feuerwehr Breuna das Feuer löschte, musste die Autobahn rund eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Später wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Das vorläufige Ende einer Pechsträhne, die bereits vor dem Unfall begonnen hatte. Die Insassin des Unfallfahrzeugs war mit ihrem Mann und ihren Kindern am frühen Morgen in Fulda aufgebrochen, um auf einem Campingplatz bei Warburg die Ferien zu verbringen. Bevor das Gespann auf dem Platz ankam, bekam der Ehemann Herzbeschwerden. Die Familie ließ den Wohnwagen auf einem Parkplatz stehen und fuhr ins Krankenhaus Warburg. Dort wurde der Mann stationär aufgenommen.

Die Frau fuhr mit ihren Kindern weiter zum Urlaubs-Campingplatz und bat dort den Holländer und den Warburger, ihren Wohnwagen vom Parkplatz abzuholen. Die Kindern blieben bei Bekannten auf dem Platz. Im Wagen des Holländers hatten die drei dann den Wohnwagen abgeholt. Kurze Zeit später ereignete sich der Unfall. Der Pkw des Holländers hat nur noch Schrottwert. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 16.000 Euro.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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