Wolfershausener Jugendwehr feierte bei Stadtfeuerwehrtag 40. Geburtstag

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Gruppenfoto mit Siegern: Beim Stadtfeuerwehrtag der Felsberger Feuerwehren wurde auch der 40. Geburtstag der Jugendeurwehr Wolfershausen gefeiert.

Wolfershausen. Es gab einen triftigen Grund, warum der 38. Stadtfeuerwehrtag der Felsberger Feuerwehren in Wolfershausen stattfand: Die dortige Jugendfeuerwehr feierte ihren 40. Geburtstag.

Die Felsberger Jugendfeuerwehren hatten sich bereits am Freitag im Zeltlager an der Eder getroffen. Die Einsatzabteilungen aber kamen erst am Samstag zusammen, als beide Abteilungen den Pokalsieger bei vielen Stationsübungen ermittelten.

Lustige Aufgaben wie der Wassertransport in einer Plane, Zielwerfen mit Wasserbombenund Bocciaspielen sorgten für Spaß. An den feuerwehrtechnischen Stationen arbeiteten die sechs Gruppen aus den Einsatzabteilungen dagegen sehr anspruchsvolle Aufgaben ab: Sie zeigten ihr Können beim simulierten Unfall mit Gefahrgut, das Retten eines Menschen über die Schiebleiter und zeigten wie ein Innenangriff funktioniert.

Die fünf Mannschaften der Felsberger Jugendfeuerwehren bewiesen beim Aufbau eines Löschangriffs, dass sie ihr Handwerk gut beherrschen.

Schiedsrichter aus den Feuerwehren Melsungen, Malsfeld und Niedervorschütz stoppten die Zeiten. Im Dorfgemeinschaftshaus trafen sich am Nachmittag auch die Mitglieder aus den Alters- und Ehrenabteilungen zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Als am Abend die Ergebnisse feststanden, war die Freude bei der Feuerwehr Wolfershausen groß: Sie errang sowohl den Pokal als auch den Wanderpokal. Bei den Jugendfeuerwehren wurde die Gruppe aus Felsberg Pokalsieger. Den Jahrespokal nahm die Jugendfeuerwehr Rhünda mit nach Hause.

Bei den vielen Reden am Abend ging es in erster Linie um die gute Jugendarbeit. Was die bewirken kann, machte Kreisbrandinspektor Werner Bähr deutlich. Er berichtete von einem Lehrer, der die Erfahrung gemacht habe, dass Jugendfeuerwehrleute oft teamfähiger und hilfsbereiter sind als andere Jugendliche. Wenn das nicht ein riesiges Kompliment an alle Wehren ist.

Von Helmut Wenderoth

Quelle: HNA

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