Wolfhagen: Amtsinhaber Reinhard Schaake bleibt im Amt

Wolfhagen. Klarer Wahlsieg für Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake. Der seit fast zwölf Jahren amtierende Verwaltungschef setzte sich am Sonntag bei der Bürgermeister-Direktwahl mit großem Vorsprung gegen seinen Herausforderer Carsten Röhl durch.

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73,3 Prozent der Wolfhager votierten für den parteilosen Amtsinhaber. Carsten Röhl, der als unabhängiger Kandidat an den Start gegangen war, kam lediglich auf 26,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,8 Prozent.

Röhl holte nur im Stadtteil Niederelsungen mehr Stimmen als Schaake, in allen anderen Stimmbezirken dominierte der Bürgermeister. Röhl war enttäuscht, gratulierte aber fair Bürgermeister Schaake. Er wünschte ihm eine glückliche Hand bei seiner Arbeit für die Stadt in den kommenden sechs Jahren.

Schaake zeigte sich sehr erleichtert und freute sich „über das beste Ergebnis, das ich bisher als Bürgermeister bekommen habe“.

Das Ergebnis überrascht in seiner Deutlichkeit, denn die Wahl war im Vorfeld auch als Bewertung des Energiewegs in Wolfhagen gewertet worden. Schaake hatte sich klar für die Pläne eines Bürger-Windparks am Rödeser Berg ausgesprochen. Die große Mehrheit der Wolfhager hat ihm mit dem überragenden Ergebnis in seiner Haltung bestätigt.

Nach dem Trend vom Sonntag Abend wird in der Stadtverordnetenversammlung nach wie vor die SPD stärkste Kraft sein. Sie kommt etwa auf rund 42 Prozent, gefolgt von der CDU mit rund 32 Prozent. Beide großen Parteien, vor allem die CDU, verloren aber etliche Prozent. Die Grünen gehen gestärkt aus der Kommunalwahl hervor. Sie bringen es nach dem Trend auf etwa 14 Prozent, das Bündnis Wolfhager Bürger erreicht circa zehn Prozent. Die Wolfhager Liste kommt auf rund zwei Prozent.

Bürgermeisterwahl in Wolfhagen

Quelle: HNA

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