Defizit mit eigenen Mitteln ausgeglichen

Kulturzelt 2013: Erste Künstler stehen fest

Kommt 2013 ins Kulturzelt: die singende Föhnwelle Dieter Thomas Kuhn.

Wolfhagen. Die ersten Künstler für das Wolfhager Kulturzelt-Festival 2013 sind verpflichtet, zudem legte Kulturzelt-Geschäftsführer Wolfgang Frey jetzt die Endabrechnung für das Festival 2012 vor.

Drei Künstler haben für das Kulturzelt 2013, das vom 29. Mai bis 8. Juni auf den Wolfhager Teichwiesen stattfinden wird, bereits zugesagt: der Comedian und Parodist Matze Knop sowie Konstatin Wecker mit Band und Dieter Thomas Kuhn mit Band.

„Ohne die Hilfe der Bauhofmitarbeiter, für die wir außerordentlich dankbar sind, ginge es nicht mehr.“

Noch in diesem Jahr sollen auch die übrigen Künstler verpflichtet werden, um frühzeitig den Kartenvorverkauf starten zu können, so Wolfgang Frey. Die Konkurrenz durch den Hessentag, der im kommenden Jahr in Kassel stattfindet, setzt die Wolfhager Kulturzelt-Truppe stark unter Druck.

Aber Probleme zu lösen, gehört seit Beginn des Festivals zu den Aufgaben der Kulturzelt-Macher. In diesem Jahr setzte vor allem das schlechte Wetter der Veranstaltung zu. Dennoch verzeichnete man während der elf Tage 7215 zahlende Besucher, dazu, so Frey, weitere 2000 bis 3000 Gäste im Biergarten.

Absoluter Besucherrekord

1750 Musikfans kamen zum Konzert von James Morrison - absoluter Besucherrekord in der mittlerweile fast 18-jährigen Geschichte des Wolfhager Festivals. Unterm Strich blieb in diesem Jahr allerdings ein geringes Defizit: Einnahmen in Höhe von 269.600 Euro, so Frey, standen Ausgaben in Höhe von 271.800 Euro gegenüber, ein Fehlbetrag also von 2200 Euro.

Wolfgang Frey

Das Defizit glichen die Kulturzelt-Macher um Geschäftsführer Wolfgang Frey und Vereinsvorsitzenden Dirk Hoppe „mit eigenen Aktionen“ aus: Der Verein beteiligte sich mit einem Getränkestand am Viehmarkt, an der Veranstaltung zum lebendigen Stadtwappen und auch am Landeskindertrachtentreffen. Dirk Hoffmann: „Dank dieser Aktivitäten konnte das Defizit ausgeglichen werden.“ Neben der Präsentation hochkarätiger Kulturveranstaltungen ist es immer unser Bestreben, am Jahresende eine schwarze Zahl erwirtschaftet zu haben“, betont Geschäftsführer Frey. Das sei wieder gelungen.

Als gelungen bezeichnete er auch die Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof. „Die sind uns eine große Hilfe beim Auf- und Abbau.“ Mittlerweile habe das Festival eine Größenordnung erreicht, bei der die Unterstützung durch den Bauhof gerade auch wegen deren technischen Möglichkeiten „unumgänglich“ sei. Frey: „Ohne die Hilfe der Bauhofmitarbeiter, für die wir außerordentlich dankbar sind, ginge es nicht mehr.“

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

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