Wolfhagen punktet mit günstigem Wasserpreis

Wolfhagen. Die Bundesnetzagentur sieht Spielräume für geringere Wasserpreise und spricht sich deshalb dafür aus, den Wassermarkt in Deutschland einheitlich zu regulieren.

Die Behörde moniert, dass sich die Preise für Trink- und Abwasser regional eklatant unterscheiden.

Dass nicht überall die Wasserpreise auf gleichem Niveau liegen, dafür gebe es nachvollziehbare Gründe, sagt Martin Rühl, Geschäftsführer der Wolfhager Stadtwerke: Wenn Wasservorräte nur durch Bohrungen durch hartes Gestein angezapft werden könnten, müsse ganz anders kalkuliert werden als etwa in der Heide, wo der Sandboden kein echtes Hindernis sei. Aufwand bei der Förderung, Aufarbeitungskosten - auch all das habe Einfluss auf den Preis und erkläre regionale Preisunterschiede. Und: Kein Netz sei wie das andere. In Wolfhagen sei man in einer für andere Wasserversorger beneidenswerten Situation.

„Wir haben relativ gute Fördermöglichkeiten, ergiebiges Wasser, geringe Aufarbeitungskosten“, so Rühl. 1,70 Euro brutto koste der Kubikmeter Frischwasser, damit sei man einer der günstigsten Versorger in Hessen. Der Preis sei seit zehn Jahren unverändert. Kostensteigerungen habe man durch „Effizienzsteigerung und eine gezielte Bewirtschaftung des Netzes“ aufgefangen. (nom)

Quelle: HNA

Kommentare