Wolfhager Kulturladen: Kleines Festival im Winter

Können sich sehen und hören lassen: Die Medlz aus Dresden zählen zur Elite der europäischen A cappella-Szene. Foto:  nh

Wolfhagen. Bis zum Wolfhager Kulturzelt auf den Teichwiesen dauert es noch ein paar Monate, die Fans von Kabarett, Comedy und Musik kommen aber in Wolfhagen auch in der Zwischenzeit auf ihre Kosten.

Das neuste Projekt, das Wolfhagens Kulturmanager Wolfgang Frey mit seiner Truppe ausgetüftelt hat, ist das Winterfestival im Kulturladen. Im Januar wird es erstmals über die Bühne gehen.

Laut Frey will man es als Ableger des Kulturzeltes etablieren und „zu unseren Wurzeln zurückkommen“. Die liegen im Bereich der Kleinkunst. Das Winterfestival, das vom 28. Januar bis zum 2. Februar stattfinden wird, ist mit hochkarätigen Künstlern besetzt

Am 28. Januar eröffnen Marius Jung und Till Kersting das Festival. Sie kombinieren Komödiantisches mit Musik, nennen das Ganze Soul-Comedy. „Ein Mann packt ein“, heißt es einen Tag später, wenn Uli Masuth in den Kulturladen kommt. Er gilt als „charmanter Boshaftigkeitenplauderer“, der sich am Klavier begleitet und souverän mit Ironie und Sarkasmus „schwarze Pointen“ produziert.

Dass die Schauspielerin Katharina Wackernagel eine ausgesprochene komödiantische Ader hat, die sie von ihrer ebenfalls schauspielernden Mutter Sabine Wackernagel geerbt haben dürfte, wird sie am 30. Januar im Kulturladen zeigen. Zusammen mit ihrer Mutter und dem Musiker Martin Lüker wird sie Texte und Szenen aus der komischen Literatur von Wilhelm Busch bis Robert Gernhardt präsentieren. Das Trio, das unter dem Namen Saitensprung antritt, schreckt auch nicht vor Liszt und Chopin oder gar schaurigen Opernparodien zurück.

A cappella ist am 31. Januar angesagt, wenn die Medlz aus Dresden zu Gast sind. Die größten Hits der vergangenen 20 Jahren interpretieren die fünf Medlz, die inzwischen zur Elite der europäischen A cappella -Szene zählen. Ein kokett-schräges Frauen-Trio kommt am 1. Februar: Die Pömps. „Falsche Fuffziger“ haben sie ihr Programm genannt, eine musikalische Zeitreise durch die 50er-Jahre. Zum Abschluss gibt sich am 2. Februar Django Asül die Ehre. Der Bayer mit türkischen Wurzeln gehört zu den profiliertesten deutschen Kabarettisten. Er präsentiert sein neues Programm „Paradigma“.

Quelle: HNA

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