Wolfhager Kulturzelt fällt in diesem Jahr kleiner aus

Bauen das Kulturzelt auf: André Wittmann (links) und Dirk Hoffmann vom Kulturzeltverein. Träger der Veranstaltungsreihe ist erstmals die Stadt Wolfhagen. Um das finanzielle Risiko gering zu halten, setzt sie auf ein kleineres Zelt (Hintergrund) als im Vorjahr. Foto: Schaffner

Wolfhagen. Die Vorbereitungen für die Kulturzeltsaison in Wolfhagen laufen auf Hochtouren. Das Hauptzelt steht schon - fällt aber im Vergleich zum Vorjahr wesentlich kleiner aus.

20 Mitarbeiter der Stadt und des Kulturzeltvereins verwandeln bis zum Auftakt am Freitagabend die Teichwiesen in ein Festivalgelände. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Manuela Matthaei vom Organisationsteam. Träger des Kulturzelts ist erstmals die Stadt. Tatkräftig unterstützt wird sie vom Kulturzeltverein, der die bisherigen 20 Veranstaltungsreihen ausgerichtet hat und sich Ende des Jahres auflösen wird.

Während im vergangenen Jahr noch zwei Zelte, darunter ein riesiges Achtmast-Palastzelt mit 2000 Plätzen, die Teichwiesen schmückten, setzt die Stadt diesmal auf ein Zelt mit nur vier Masten.

„Da das Kulturzelt nun in städtischer Hand ist, wollten wir im ersten Jahr auf Nummer sicher gehen“, sagt der langjährige Kulturzelt-Geschäftsführer Wolfgang Frey, der für das Programm verantwortlich ist: „Je größer das Zelt ist, desto höher ist auch das finanzielle Risiko“. Es sei jedoch durchaus vorstellbar, dass künftig auch wieder ein größeres Zelt auf den Teichwiesen steht.

Das rund acht Meter hohe Viermast-Palastzelt bietet bei einem Konzert ohne Bestuhlung Platz für 1200 Besucher. Bei Veranstaltungen mit Sitzplätzen passen 700 Gäste in das Zelt.

„Insgesamt verbauen wir diesmal 20 Tonnen Technik im Kulturzelt“, sagt André Wittmann vom Kulturzeltverein, der den Aufbau mitorganisiert. Das Hauptzelt steht bereits.

Die Bühne wird ab heute aufgebaut. Um das Zelt gruppieren sich in den kommenden Tagen noch drei VIP-Zelte für Sponsorenempfänge, WC-Container, ein Biergarten mit 500 Sitzplätzen, ein Imbisswagen sowie eine Bierbude.

Hinter dem Kulturzelt entsteht der Backstage-Bereich für die Künstler. Dazu gehören drei Wohnwagen, Sanitäranlagen mit WC, Duschen, Waschmaschine und Trockner sowie zwei Pagodenzelte.

Künstler wollen Ahle Wurst 

„Unseren Künstlern soll es an nichts fehlen“, betont Matthaei. Das gelte übrigens auch für die Bewirtung. „Viele Künstler wollen nordhessische Spezialitäten wie Ahle Wurst und frisches Obst haben“, sagt sie. Außergewöhnliche Sonderwünsche gebe es in diesem Jahr nicht.

Die Kulturzeltsaison beginnt am kommenden Freitag, 20 Uhr, mit einem Konzert von Axel Prahl und seinem Inselorchester. Bis Samstag, 27. Juni, stehen neun Künstler auf der Bühne. Bereits ausverkauft ist der Auftritt des Comedians Bernd Stelter (Samstag, 20. Juni).

Quelle: HNA

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