Baubeginn noch in diesem Jahr

Wolfhager Reifenhändler Klingbeil will weitere Halle am Firmensitz bauen

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Benötigt mehr Lagerfläche: Marc Klingbeil vor dem Familienbetrieb am Wolfhager Siegelweg. Noch in diesem Jahr soll die neue Halle zum Deponieren von Rädern gebaut werden.

Wolfhagen. Der Wolfhager Reifenhändler Klingbeil will am Standort zwischen Siegelweg, Lynkerstraße und Bundesstraße 450 noch in diesem Jahr eine neue Halle bauen.

Derzeit sind auf dem Firmengelände nach Angaben von Marc Klingbeil etwa 1500 Quadratmeter bebaut: Werkstatt mit zwei Montageplätzen, Bürotrakt und Lagerflächen für Reifen und Rädersätze von Kunden. Mit der geplanten Halle soll die Lagerkapazität um 650 Quadratmeter erweitert werden. 

Man wolle neuen Platz schaffen zum Einlagern von Rädersätzen der eigene Kundschaft und der Kunden des Geschäftspartners Ostmann. „Das Wachstum in diesem Bereich ist enorm“, sagt Klingbeil, der die Firma in dritter Generation führt. Gemeint ist, dass immer weniger Autofahrer die Räder in der eigenen Garage deponieren, sondern durch die Fachwerkstatt aufbewahren lassen. Die mittlerweile recht großformatigen und entsprechend schweren Pneus auf Felge lassen immer mehr Autobesitzer zur Winter- beziehungsweise zur Sommersaison von der Fachwerkstatt ihres Vertrauens ummontieren und dann auch gleich gegen eine Gebühr dort reinigen und zwischenlagern.

Die derzeitige Fläche, die Platz bietet für rund 1500 Rädersätze, sei ausgereizt. Das hat auch wesentlich mit dem Autohaus Ostmann zu tun. „Wir sind Subdienstleister für Ostmann“, sagt Klingbeil. und: „Wir bedienen das komplette Räder- und Reifensegment von Ostmann.“ Das betrifft eben auch die Lagerung. In der Praxis bedeutet das, dass alle einzulagernden Räder aus den Standorten der Firma Ostmann - Wolfhagen, Bad Arolsen, Niestetal, Melsungen und bald auch Hofgeismar - zu Klingbeil geschafft und von dort auf Anforderung auch wieder geliefert werden.

Die neue Halle mit modernen Regalsystemen soll bis zu 6000 Rädersätzen Platz bieten, wobei aber genügend Reserve einkalkuliert sei und nicht von Anfang an die Kapazität ausgereizt werde. Gebaut werden soll die neue Halle angrenzend an die bisherigen Gebäude in Richtung Bundesstraße.

In der gleichen Optik

Der Unterbau, so Klingbeil, werde gemauert, der Aufbau dann aus Blechelementen bestehen - die gleiche Bauart und gleiche Optik wie der Erweiterungsbau aus dem Jahr 2010. „Ich hoffe, es wird hinterher gar nicht auffallen“, sagt der Chef.

Die Firma Klingbeil wurde 1952 gegründet, seit 1964 ist sie am Standort Siegelstraße. Derzeit werden zwölf Mitarbeiter beschäftigt, drei in der Werkstatt, drei im Büro und sechs im Lager. Nach dem Ausbau, so Klingbeil, werde man möglicherweise noch ein oder zwei Mitarbeiter einstellen.

Quelle: HNA

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