Wolfhager CDU stellt Grundsatzprogramm zur Kommunalwahl vor

+
Helmut Flörke

Wolfhagen. Die CDU in Wolfhagen stellt ihr Grundsatzprogramm zur Kommunalwahl vor. Dabei geht es unter anderem um die Innenstadtbelebung.

„Zur Stärkung des Mittelzentrums setzen wir uns dafür ein, dass die Außenstellen der Kreisbehörden vor Ort erhalten bleiben müssen, um den Bürgern lange Wege zu ersparen“, heißt es in dem Programm.

Die Errichtung eines kulturellen Zentrums im Haus Braun an der Schützeberger Straße sei ganz im Sinne der CDU, so der Fraktionsvorsitzende Helmut Flörke. Es sei ein erster Schritt, dem Geschäftsleerstand entgegenzuwirken und um mit den verschiedenen Veranstaltungen dort wieder mehr Menschen in den Stadtkern zu locken.

Die CDU wolle keine fremden Immobilien für städtische Zwecke erwerben. Ein wesentlicher Punkt ist für die Union das Krankenhaus in Wolfhagen, das unbedingt erhalten bleiben müsse. Flörke: „Unsere Klinik genießt einen guten Ruf und für die Patienten ist der nahegelegene Standort zur Erstversorgung in Notfällen überlebensnotwendig.“

Die CDU will, dass die Anbindung der Pommernanlage an den bereits vorhandenen Schienenverkehr geprüft wird. Hintergrund ist unter anderem die Entlastung der Anwohner durch Verringerung der Schwerlasttransporte. Die CDU möchte eine verbesserte Nutzung der Wolfhager Sportstätten durch die Zusammenarbeit mit allen Vereinsvorständen erreichen.

„Den Ausbau regenerativer Energie wird die CDU auch weiterhin unterstützen, um nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen“, so Flörke. Das beinhalte auch den geplanten Standort Rödeser Berg für einen Bürgerwindpark.

Die Wolfhager Union wolle an Erfolge der laufenden Legislaturperiode anknüpfen, heißt es weiter. Als Beispiele nennen die Christdemokraten Fördergelder der Bundes- und Landesregierung, mit denen energetische Sanierungs- und Straßenbaumaßnahmen vorgezogen beziehungsweise bereits abgeschlossen worden seien.

Die Installierung einer stationären Anlage zur Verkehrsüberwachung im Stadtteil Bründersen, für die die CDU lange gekämpft habe, sei ein Erfolg. Wolfhagen an die Prämiumwanderroute Habichtswaldsteig anzubinden, sei „durch uns durchgesetzte Nachverhandlungen“ ermöglicht worden. Die Idee, am Riesen bei Niederelsungen eine große Fotovoltaikanlage zu bauen, sei, wie viele andere wichtige Projekte, gemeinsam realisiert worden. Wen die CDU bei der Bürgermeisterwahl unterstützt, hat sie noch nicht festgelegt. (awe)

Quelle: HNA

Kommentare