Anwohner gründen Verein für Stadtentwicklung

Sie wollen das Zentrum beleben

Sie machen mit: von links Edith Bußmann-Erler, Hartmut Quehl, Beate Heppe, Kemal Ögün, Sabine Quehl, Nina Haack, Cornelia Wilke und Jörg Sonnenschein. Foto: privat/nh

Felsberg. Die Kernstadt verödet, Menschen ziehen weg, Gewerbe und Einzelhandel wandern ab, Häuser zerfallen, Verkehr und Lärm belasten die Anwohner – unter diesen Problemen leidet die Stadt Felsberg.

Gegensteuern will eine Gruppe von elf Anwohnern, die am Dienstag den Verein „Bürgerinitiative für Felsberg“ gegründet haben.

Ortsumgehung ist ein Ziel

Auslöser für die Gründung der Bürgerinitiative war laut Mitteilung eine Unterschriftensammlung von Bewohnern der Felsberger Altstadt: Sie protestierten dagegen, dass das Land den Bau der Ortsumgehung vorerst nicht finanzieren will. Die Umgehungsstraße sei unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt Felsberg, teilt der Vorsitzende Dr. Hartmut Quehl mit.

Die Ortsumgehung sei aber nicht das einzige Ziel des Vereins, sondern nur der erste Schritt, um die Felsberger Kernstadt wirtschaftlich wiederzubeleben.

Im Vorstand des Vereins sitzen neben dem 1. Vorsitzenden Dr. Hartmut Quehl die 2. Vorsitzende Beate Heppe und Nina Haack als Kassenwartin.

Der erweiterte Vorstand werde in den nächsten Wochen einen Aktionsplan für das restliche Jahr erstellen. Weiterhin beabsichtigte der Verein die bundesweite Vernetzung mit anderen Initiativen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Hierzu strebe der Verein eine Mitgliedschaft im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz an. (jul)

Quelle: HNA

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