Parlament regt Bau des Ellenberger Kreuzes bei Guxhagen an

Wunsch: Kreisel statt Ampeln

Knackpunkt Ampel: Das Guxhagener Parlament wünscht sich am Ellenberger Kreuz einen Kreisel. Foto:  Müller-Neumann

Guxhagen. Drei große Kreuzungen in kurzem Abstand, zwei davon mit Ampeln, das finden die Guxhagener Parlamentarier zu viel. Sie regen daher an, die Ampeln am Ellenberger Kreuz ab- und das ganze zu einem Kreisel umzubauen.

Dem Antrag der CDU, dass der Gemeindevorstand sich bei den verantwortlichen Stellen einsetzen soll, stimmten alle Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung zu.

Ein Argument der CDU ist die baldige Ansiedlung der Firma Sartorius mit 300 Arbeitsplätzen und reichlich zusätzlichem Lieferverkehr.

Ulrich Wiegand, Fraktionsvorsitzender der GL, meinte zwar, ein Kreisel sei eine gute Sache, doch sei unklar, wie die Fußgänger sicher von einer Seite zur anderen kämen.

Auch die SPD sah laut Thomas Bahlke den Antrag positiv, zumal der Bund beabsichtige, die B 83 von der Autobahnanschlussstelle bis zum Stiegberg zu erneuern. deshalb solle man an den Baulastträger herantreten. Er innerte aber auch daran, dass sich die Gemeinde seinerzeit mit einem Drittel an den Kosten der Ampelanlage am Ellenberger Kreuz beteiligen musste.

Kein Umbau ohne Not

Bürgermeister Edgar Slawik sagte, er habe schon beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel angefragt. Dort habe es unter anderem geheißen, dass ein Umbau beispielsweise dann infrage komme, wenn es Probleme mit der Ampelanlage gebe, etwa einen Rückstau. Slawik: „Ohne Not werde eine Ampelkreuzung nicht zu einem teuren Kreisel umgebaut.“ (bmn)

Quelle: HNA

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