Förderverein der Waberner Grundschule spendete Spielgeräte für Schulhof

Getestet und für gut befunden: Die Kinder der Grundschule am Reiherwald in Wabern und Direktorin Ulrike Hause freuen sich über das neue Klettergerüst auf der Schulwiese. Foto: Mangold

Wabern. Das Warten hat sich gelohnt: Pünktlich zum Schulfest waren das neue Klettergerüst und die Schaukeln fertig aufgebaut und der große Bauzaun zwischen Wiese und Schulhof der Grundschule am Reiherwald konnte abgebaut werden.

Bei der Einweihung stürmten die Kinder das Klettergerüst von allen Seiten, so dass Schulleiterin Ulrike Hause nach ihrer Ansprache auf dem Rutschenturm Mühe hatte, hinunter zu gelangen.

„Die Kinder waren Feuer und Flamme, das Spielgerät endlich benutzen zu können“, sagte Thorsten Diegel vom Förderverein der Grundschule, der die Geräte gespendet hatte. Es sei eine Zeit lang für die Schüler auf dem Schulhof durch den Bauzaun und zusätzlich den Umbau des Pavillons beengt gewesen. Nun sei wieder mehr Platz zum Spielen, die Kinder seien bei der Einweihung regelrecht entfesselt gewesen.

Rund 20 000 Euro kosteten die neuen Spielgeräte. Das Geld hatte der Förderverein in den vergangenen fünf Jahren zusammen gespart. Aufbauend auf einem Rest der ehemaligen Elternspende als Grundstock hatte der Verein seit seiner Gründung über Aktionen wie Schulfeste, Fackelzug, Kinoabende, Spenden und Mitgliedsbeiträgen das Geld für die neuen Spielgeräte gesammelt. Einige alte Geräte wie auch die Hütte auf der Schulwiese waren morsch geworden und mussten abgerissen werden, Schaukeln fehlten. „Wir haben das große Ziel dieses Jahr erreicht“, sagte Diegel zufrieden. Nun könne das nächste Ziel anvisiert werden.

Ein ganzes Wochenende lang hatten Eltern und Lehrer zusammen die Spielgerüste aus Holz aufgebaut. „Es war schon kniffelig“, berichtete Rektorin Hause. Vormontiert seien nur die Türme gewesen, der Rest hätte zusammengebaut werden müssen. Zum Glück seien auch Handwerker unter den freiwilligen Helfern gewesen, sonst hätte der Bau des großen Klettergerüsts, der Doppel-Schaukeln und der Vogelnestschaukel nicht so reibungslos geklappt.

Viele unterstützten die Errichtung der Spielgeräte mit Spenden: Die Gemeinde Wabern stellte Arbeitskräfte und Geräte zu Verfügung, die Firma Altrichter sorgte für den Bodenaushub für die sicherer Verankerung der Spielgeräte, die Firma Klinge leistete Fuhrdienste, der Schwalm-Eder-Kreis bezahlte den Fallschutz unter den Geräten, Mitglieder des Fördervereins und der Ahmadiyya-Gemeinde halfen beim Aufbau.

Beim Schulfest wurden die neuen Spielgeräte von den Kindern schon fleißig genutzt. Sie hatten mitbestimmen dürfen, wie das neue Klettergerüst zusammengestellt sein sollte. Wichtigster Wunsch sei die Rutsche gewesen, gefolgt von den Schaukeln, sagte Schulleiterin Hause. Die Spielgeräte seien gut für die Bewegung der Kinder und das soziale Miteinander, um überschüssige Kräfte loszuwerden und Stress abzubauen.

Rutschen und Hangeln

Das Klettergerüst sei mal etwas Neues, meinte Viertklässler Alexander Hasselmann: „Es gibt ganz viele Möglichkeiten, da etwas dran zu machen“. Ihm gefielen Kletternetz und Wackelbrücke. Und die siebenjährigen Kiara Ritter fand, das Beste seien die Rutsche und die Hangelgriffe.

Quelle: HNA

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