Konstantin Wecker gastiert mit Band  im Wolfhager Kulturzelt

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Feinsinniger Poet: Liedermacher Konstantin Wecker kommt am 4. Juni ins Wolfhager Kulturzelt.

Wolfhagen. Für die einen ist er ein feinsinniger Poet, für die anderen ein Vulkan, der feurig brodelt. Stimmt, Konstantin Wecker ist beides. Und vor allem ist der 65-Jährige ein Vollblutmusiker, der noch immer so beherzt in die Tasten greift, als wäre er gestern 35 geworden.

Mit seinem aktuellenProgramm „Wut und Zärtlichkeit“ gastiert der Liedermacher am Dienstag, 4. Juni, ab 20 Uhr im Wolfhager Kulturzelt und will dann beweisen, dass er auch nach mehr als vier Jahrzehnten auf der Bühne deutlich mehr zu bieten hat als ein steifes Best-of-Programm.

Und wie, denn Konstantin Wecker ist wütend und zärtlich zugleich. Vielleicht mehr als jemals zuvor. Deshalb hat er sich nun aufgemacht, um beide Gefühlswelten in vielleicht schon längst überfällige Texte und Melodien zu kleiden. Dafür feiern ihn begeisterte Konzertbesucher und Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch Italien, sind fasziniert und berührt von der Tatsache, dass Wecker in all den Jahren seinem Publikum und sich selbst treu geblieben ist.

Mit seiner aktuellen Tournee setzt Wecker zu einem poetisch-musikalischen Liebesflug der ganz besonderen Art an und vereint lyrisch-sensible Klavierstücke mit Reggae und Pop. Und mit noch viel mehr. Denn genug war dem Komponisten und Autor ja bekanntlich noch nie genug.

Unterstützt wird er von Pianist Jo Barnikel, Gitarrist und Perkussionist Jens Fischer-Rodrian und dem dänischen Pedal-Steel-Spezialist Nils Tuxen.

Blicke in die eigene Seelenwelt

Gemeinsam mit ihnen gewährt Wecker erneut tiefe Einblicke in die eigene Seelenwelt, nimmt die Betrogenen dieser Welt fest in den Arm und kann sich mit dem „Lächeln meiner Kanzlerin“ auch einen bissigen Blick in das Merkelsche Dekolleté nicht verkneifen.

Trotz aller Ironie spüren die Zuschauer jedoch immer auch die ungeheure Zerrissenheit und die politische Wut, die den Liedermacher immer wieder eiskalt packt.

Dabei ist er sich selbst immer treu geblieben, und wird so auch auf seiner aktuellen Tour den Menschen wieder Mut machen, sich zu empören. Oder ganz einfach Mensch zu bleiben.

Quelle: HNA

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