Gute Zusammenarbeit ist Voraussetzung für schnelle Hilfe

Fritzlarer Wehren: Die Zahl der Retter soll deutlich steigen

ie geben dem Brandschutz in Fritzlar Gesicht: von links Oliver Schwalm, Bürgermeister Hartmut Spogat, Franz Rubrecht, Ralf Schmidt, Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke, Jörg Bubenhagen, Heiko Hoffmann, Martin Dummer, Kreisbrandinspektor Werner Bähr und Swen Schmahl in der Jahreshauptversammlung der Fritzlarer Feuerwehren. Foto:  Eberlein

Fritzlar. Es waren viele Themen, die Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke und Stadtjugendwart Dirk Kazuch in der Jahreshauptversammlung der Fritzlarer Wehren am Freitag in Werkel anschnitten. Neben den Berichten übers vergangene Jahr standen auch Ehrungen auf der Tagesordnung.

Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke und Bürgermeister Hartmut Spogat betonten mehrmals, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Wehren und mit Polizei und Rettungsdiensten ist. Die nämlich sei die Voraussetzung für gute und schnelle Hilfe im Notfall - und sie werde in Fritzlar vorbildlich umgesetzt.

Das bestätigte auch der Leiter der Polizeistation Fritzlar, Polizeihauptkommissar Dieter Rost. Die Kooperation falle nicht schwer: Das liege vor allem daran, dass die Retter allesamt richtig gut ausgebildet seien.

Die Mitglieder der Wehren bestätigen das, sie besuchen regelmäßig Lehrgänge: Im vorigen Jahr bildeteten sich 158 Feuerwehrmänner und -frauen auf Kreisebene und bei der Landesfeuerwehrschule weiter, berichtete Hucke.

Ein weiteres wichtiges Thema dreht sich ums Gewinnen von Nachwuchs. Kreisbrandinspektor Werner Bähr, der Ende Mai in den Ruhestand geht, machte klar, wie wichtig es ist, den Nachwuchs zu fördern.

Die Jugendfeuerwehren müssten weiter gestärkt, Kinder und Jugendliche noch mehr animiert werden, in der Feuerwehr mit zu arbeiten. „Das Prinzip Freiwillige Feuerwehr funktioniert nur so gut, weil wir so viele sind“, sagte er. Die Idee, das Interesse von Kindern an der Brandschutzarbeit durch Nachmittagsangebote der Schulen zu wecken, sei eine gut, sie müsse engagiert umgesetzt werden, so Werner Bähr.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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