Zehn WFS-Schüler haben in der Tauch-AG das Diplom gemacht

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Diese WFS-Schüler haben das Tauchdiplom in der Tasche: (von links) Justin Vogel, Noah Tichatschek, Justin Eder, Aaron Kemner, Sarina Schäfer, Isabelle Atzert und Sina Hartmann.

Wolfhagen. „Es war super, total toll." Die Teilnehmer der Tauch-AG der Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) in Wolfhagen sind begeistert. Sie haben ein halbes Jahr lang die Junior Diver Ausbildung gemacht. Jetzt dürfen sie auch im Meer und anderen Gewässern außerhalb des Schwimmbades tauchen.

„Es war super, total toll.“ Die Teilnehmer der Tauch-AG der Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) in Wolfhagen sind begeistert. Sie haben ein halbes Jahr lang die Junior Diver Ausbildung gemacht und dürfen jetzt - mit Diplom in den Händen - im Meer und anderen Gewässern außerhalb des Schwimmbades, tauchen.

„Wir fahren nächste Woche auf Klassenfahrt nach Sylt, da wollen wir tauchen“, sagt Siebtklässler Justin Vogel. Er ist einer der zehn Schüler zwischen zehn und 14 Jahren, die die mehrtägige Prüfung bestanden haben. Seit Februar hatten sie dafür trainiert, jetzt geht es nur noch einmal ins Wolfhager Schwimmbad zum Abschieds-Tauchgang.

Tauchlehrer Peter Krause bot die AG auf Schülerwunsch erstmals an und ist mit der Resonanz zufrieden. „Es herrschte großer Andrang, wir haben nach Eingang der Anmeldungen ausgewählt“, sagt Krause, der als Biologielehrer an der WFS arbeitet. Unterstützt wurde er von der16-jährigen Schülerin Anika Gründer, einer aktiven DLRG-Schwimmerin. „Ich wurde gefragt und habe in zweieinhalb Monaten den Tauchschein gemacht“, sagt Gründer. Auch Krause - der seit 1972 taucht - bildete sich weiter.

Peter Krause mit Tauchanzug: Der Biologielehrer brachte drei eigene Tarrierwesten mit, eine stellte die Schule zur Verfügung.

„Voraussetzung war, dass die Schüler schwimmen können“, sagt Krause. Das Mindestalter von zehn Jahren hatten die Schüler sowieso. Zu Beginn der Tauch-AG Ende Februar stand zunächst Theorie auf dem Stundenplan. Viel Mathe, Physik, Ökologie und Erste Hilfe wurden in der Theorieprüfung gepaukt. „Zum Beispiel müssen die Schüler berechnen, wie lange sie mit Luft unter Wasser bleiben können“, sagt Krause.

Anika Gründer begleitete den praktischen Ausbildungsteil, der immer montags in der siebten und achten Stunde im Freibad stattfand. So wurde sichergestellt, dass alle Schüler Eins-zu-Eins betreut werden können. Im Praxisteil lernten die Schüler, wie sie die Tauchausrüstung zusammen bauen. „Das können sie jetzt blind“, so Krause. Nach dem Schnorcheln kam das Tauchen. Zuvor lernten sie die wichtigsten Handzeichen.

Die drei Tauchgänge bestanden aus verschiedenen Aufgaben. Im 1. Tauchgang ging es darum, sich an Atemwiderstand, Druckausgleich und Schwerelosigkeit zu gewöhnen. Beim 2., darum Handzeichen auszutauschen und den Gewichtsausgleich in unterschiedlichen Tiefen zu üben. Beim 3. Tauchgang: Atemregler aus dem Mund nehmen und Übung der Rettungstechnik, was zu tun ist, wenn einer der zwei Atemregler ausfällt.

von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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