Musical am Schwalmgymnasium: Fünft- und Sechstklässler zeigten Leben im All

Zeitreise durch die Galaxie

Mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall: Die Akteure der Musical-AG am Schwalmgymnasium entführten das Publikum am Dienstagabend in mystische und geheimnisvolle Sphären. Geleitet wurde das Projekt von Stefanie Sievers und Mareike Baak. Fotos: Rose

Treysa. Den frechen, kleinen Schnuppen aus der Schnuppentruppe war fast alles ziemlich schnuppe. Nur vor dem bösen Schwarzen Loch, da nahmen sie sich in Acht. Denn ihr Motto lautete „Das Leben im All ist heftig und prall und ganz unser Fall.“ Auf eine vergnügliche Zeitreise durch die Galaxie nahmen die Akteure der Theater-AG am Schwalmgymnasium das Publikum am Dienstagabend in der Sporthalle mit.

Die Fünft- und Sechstklässler hatten zusammen mit Stefanie Sievers und Mareike Baak mehrere Monate an dem 50-minütigen Bühnenstück gearbeitet: Am Dienstagabend war Premiere.

In amüsanten Szenen erzählten die Akteure vom turbulenten Leben im All. Denn nur auf den ersten Blick schien das Dasein der frechen Sternschnuppen schwerelos zu sein. Wenn ein Stern wie Opa Galaxos, dargestellt von Nils Bernhardt, verglühte, dann waren die Schnuppen sehr traurig. Richtig bedrohlich war für die Schnuppentruppe jedoch das Schwarze Loch. Noah Schröder spielte die Figur lebhaft und mit viel Gefühl.

Aus Rache wollte das Schwarze Loch das ganze Weltall verschlingen und stahl eine Kristallkugel, so dass die Schnuppen zusammen mit den Planeten alle Kräfte aktivierten: Da kam der kecke und superschnelle Komet XXL (Lisa-Marie Quehl) daher, Mars (Lea Grünheid), Pluto (Julia Strüning), Saturn (Marie-Cathrine Kuhn) und Venus (Lisa Hammer) hielten den wilden Sternschnuppenhaufen zusammen. Karla Nitze schlüpfte in die Rolle der Frau Sonne und sang „Heiß, mir ist so heiß“.

Mit cleveren Ideen gelang es, am Ende wieder Frieden im Weltall zu stiften. Und das Schwarze Loch war nicht länger Feind, sondern Freund.

Gespickt war das fantasievolle Weltraumspektakel mit rockigen Songs, die die Schüler als Soli und im Chor schwungvoll, gekonnt interpretierten. Die liebevolle Umsetzung des Musicals spiegelte sich auch in den Kostümen wider. Leuchtende Papiersterne, Tüll und bunte Bänder verliehen den Figuren eine zauberhafte Note. Den Tanz der Planeten hatte Kseniya Prytula mit den Kindern einstudiert.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

Kommentare