Schaugarten eröffnete Saison - Trend sind alte Rosenarten

Zennern blüht auf

Gartenfreunde: Edgar Krieg und seine Frau Beate Mische sitzen neben der Iris „Gisela“ (links).

Zennern. Unter dem Motto „Zennern blüht auf“ eröffnete der Lehr- und Schaugarten des Vereins zur Förderung ländlicher Gartenkultur am Wochenende die Saison 2012. Bereits im vergangenen Jahr begeisterte der Verein die Besucher des Gartens und die Teilnehmer der angebotenen Seminare.

In diesem Jahr hat das 3000 Quadratmeter große Gelände durch Umgestaltung und Erweiterung noch mehr zu bieten. Noch blühen die meisten Pflanzen nicht, aber die Vielfalt in den Beeten verspricht in Kürze eine reiche Blütenpracht. Iris, Clematis und Akelei dagegen zeigen sich bereits jetzt von ihrer schönsten Seite.

Weinanbau in Nordhessen

Gärtnermeister und Besitzer des Grundstückes Edgar Krieg hat immer wieder neue Ideen, die er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Vereins in die Tat umsetzt. So gibt es neben dem klassischen Gemüse- und Kräutergarten zahlreiche Blumensorten, Stauden, sogar Hopfen und einen kleinen Weinberg. Krieg baut Frankenwein an, da das nordhessische Klima dem in Franken am ähnlichsten sei. Wenn die Trauben reifen, dürfen Besucher auch schon mal von den köstlichen Früchten naschen.

Alte, regionale Sorten liegen dem Gärtnermeister am Herzen, deshalb wachsen in seinen Beeten unter anderem Gemüse und Blumen, die schon beinahe in Vergessenheit geraten sind. Ein Trend in diesem Jahr seien alte Rosenarten, sagt Krieg. Die hochgezüchteten, oftmals englischen Schönheiten hätten das Klima der vergangenen Jahre nicht gut überstanden. Die alten Rosensorten, wie Gallica, Rugosa oder Damaszener Rose, zeigten sich wesentlich robuster und richtig in Szene gesetzt, werde selbst die Wildrose – im Volksmund Hundsrose genannt – zum Hingucker. Die Rose mag die Sonne, sollte aber nicht in der brütenden Hitze stehen. (zen)

Quelle: HNA

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