Das Habichtswaldschwein steht wieder auf dem Speiseplan

Genussvolle Werbung für die Region

Sie sind mit dabei: Zahlreiche Restaurants in der Region beteiligen sich an der kulinarischen Aktion. Drei Wochen lang bieten sie Wildschweingerichte an und werben so für die Ursprünglichkeit der Region. Foto: Landkreis/nh

Wolfhager Land. Liebe geht durch den Magen. Die Liebe zum Habichtswald soll von heute an wieder für drei Wochen in 20 Restaurants im Habichtswald durch spezielle Wildschweingerichte befriedigt werden.

„Nach dem Erfolg der ersten „Wilden Wochen“ im vergangenen Jahr starten wir jetzt die zweite Auflage und damit hoffentlich eine neue Tradition“, erläutert Sabine Schwarzer von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Habichtswald, die das Projekt zusammen mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald, der Grimm-Heimat Nordhessen, dem Kreisverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, dem Landesbetrieb Hessen-Forst und den Kreisjagdvereinen organisiert hat.

Wild aus dem Habichtswald sei ein „einzigartiges, hochwertiges und unbelastetes“ Bioprodukt, ergänzt Jakob Gruber vom Zweckverband Naturpark Habichtswald. Die Entscheidung auf Schwarzwild zu setzen, sei richtig, da das „Habichtswaldschwein das Zeug zu einer Marketing-Ikone hat“, so Gruber weiter.

„Vorteil für unsere Planung ist, dass man mit Wildschweinfleisch ausgesprochen vielfältige Gerichte anbieten kann und das Fleisch ganzjährig zur Verfügung steht“, ergänzt Stefan Frankfurth, Chef des Parkhotels Emstaler Höhe in Bad Emstal. Das Fleisch des Habichtswaldschweins sei dunkelrot, aromatisch und saftig. Frankfurth: „Es lässt sich hervorragend marinieren, es kann gebraten, geschmort oder gegrillt werden und für aromatischen Schinken, für deftige Wurst und delikate Sülzen kann man es auch sehr gut nutzen.“

„Mit dem Habichtswaldschwein schaffen wir ein geschmackvolles und absolut authentisches Alleinstellungsmerkmal“, betont Sabine Schwarzer von der TAG Habichtswald. Sie ist sicher, dass dadurch die Region bereichert und das Interesse von Touristen geweckt wird.

Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe aus Bad Emstal, Breuna, Edermünde, Gudensberg, Kassel, Naumburg, Schauenburg, Wolfhagen und Zierenberg erhalten ein mit einer Motorsäge hergestelltes Holzwildschwein. „Damit kann der Gast sofort erkennen, dass es sich hier um einen Betrieb handelt, der sich um besondere Angebote rund um das Habichtswaldschwein kümmert“, informiert Naturpark-Mitarbeiter Gruber. Dass zu den 17 Betrieben aus dem Startjahr jetzt noch drei hinzugekommen sind, sei ein „toller Erfolg“. Außerdem sind noch drei Metzgereien neu mit im Boot, die Wildschweinprodukte für das „Kochen zu Hause“ anbieten. Der Naturpark Habichtswald versuche mit solchen Gemeinschaftsprojekten die Menschen in der Region auf die faszinierende Landschaft des Habichtswalds, seine Kultur und Geschichte aufmerksam zu machen.

Quelle: HNA

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