Die Kicker-Aktion der Familie Bretthauer aktivierte viele Spender

13 Ziegen für zwei Dörfer

Fritzlar. Mit einem professionellen Kicker, wie er in Gaststätten steht, beginnt die Geschichte, die jetzt einigen armen Familien im afrikanischen Uganda zu einer eigenen Ziege verhalf.

Helga Bretthauer aus Fritzlar hatte mit ihrer Tochter an einer Info-Veranstaltung der VR-Bank Schwalm-Eder in Homberg teilgenommen und den Kicker gewonnen. Den verkaufte sie meistbietend und machte dabei gleichzeitig in der HNA auf die Aktion „Eine Ziege für eine bessere Zukunft“ aufmerksam, die ihr Enkel Markus in Uganda unterstützt. Er leistet dort ein Freiwilliges soziales Jahr ab.

Wie Markus Schoeler kürzlich in einer Mail mitteilte, traf die Spende seiner Großmutter, mit der vier Ziegen gekauft wurden, auf viele Nachahmer. „Als wir über die Spende auf unserem Blog berichteten, sind mehrere Leser darauf aufmerksam geworden“, schreibt er. Mehrere spendeten Geld. Davon habe man weitere neun Ziegen gekauft.

Ende Mai wurden sie auf bedürftige Familien aus zwei Dörfern verteilt. Die Idee: Die Ziegen werden nicht verkauft oder geschlachtet, sondern gepflegt. Das erste Zicklein, das geboren wird, erhält das Rote Kreuz, sodass einer weiteren Familie damit geholfen werden kann. Alle weiteren Zicklein dienen als langfristige Einnahmequelle. (ula)

Quelle: HNA

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