220 Läufer gingen auf die Strecke im Schützenwald

42. Ziegenhainer Silvesterlauf

Startschuss mit einem Silvesterböller: Am Montagmittag kämpften im Ziegenhainer Schützenwald Leistungs- und Hobbyatheleten um gute Zeiten und Punkte für den Schwalm-Eder-Cup. Fotos:  Rose

Ziegenhain. Sportlich klang das Jahr 2012 für 220 Leistungs- und Hobbyathleten am Montagmittag im Ziegenhainer Schützenwald aus. Organisiert wurde der traditionsreiche und mittlerweile 42. Silvesterlauf rund um die ehemalige Geriatrie vom Tuspo Ziegenhain.

Mehr als 20 Helfer sorgten hinter den Kulissen für eine schöne Atmosphäre. Die „Kiffing Bees“ unterhielten Zuschauer und Läufer mit griffiger Rockmusik. Das Wetter spielte in diesem Jahr perfekt mit: „Das zeigt sich immer an den Teilnehmerzahlen“, sagte Sabine Wunderlich-Schrammel vom Tuspo Ziegenhain. Zwar war der Boden im Wald recht aufgeweicht und schwer, mit Eis oder gar Schnee hatten die Läufer jedoch diesmal nicht zu kämpfen. Auch von oben blieb es trocken.

Vorsitzender moderierte

77 Athleten machten den Anfang und gingen auf die 2,7 Kilometer lange erste Distanz. Als Jüngster startete Till Amrhein, Jahrgang 2006. Als ältester Teilnehmer bewies Peter Kalbflisch, geboren 1937, das Laufen keine Frage des Alters sein muss. Er ging im Hauptfeld an den Start – auf die insgesamt 8,1 Kilometer lange Strecke, verteilt auf drei Runden. Moderiert wurden beide Läufe vom Vorsitzenden des Tuspo Thomas Schrammel. Er klärte unter anderem über Rekorde auf: „Margret Schildwächter nahm bereits 30 Mal am Silvesterlauf teil.“ Wissenswertes erfuhren die Zuschauer auch über die Strecke. Seit 1997 hält Ulrich Wolf den Rekord. Er absolvierte die Distanz in 26 Minuten und zwei Sekunden. Den Rekord zu knacken, dass hatte sich in diesem Jahr auch der Schrecksbacher Marco Schwab vorgenommen.

Silvesterlauf im Schützenwald in Ziegenhain

Denn neben Hobbyläufern kämpften auch Athleten von Vereinen um gute Zeiten und Punkte. Schließlich ist der Lauf Teil des Schwalm-Eder-Laufcups. Am stärksten vertreten waren der SC Neukirchen und der Tuspo Borken, die seit vielen Jahren den Silvestertag mit ihren Läufern ausklingen lassen. Marc Unger, der den Lauf in den vergangenen vier Jahren gewonnen hatte, sah sich diesmal einer harten Konkurrenz ausgesetzt. Dafür wurden die Zuschauer belohnt: Sie sahen ein sportlich schnelles und spannendes Rennen. Genauso viel Spaß machte es jedoch auch den vielen Hobbyathleten, die kräftig von den Zuschauern angefeuert wurden.

Quelle: HNA

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