41. Ziegenhainer Silvesterlauf: 150 Sportler waren dabei

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Silvesterböller sorgte für den Startschuss: Am Samstagnachmittag kämpften im Ziegenhainer Schützenwald Leistungs- und Hobbyathleten um gute Zeiten und Punkte.

Ziegenhain. Sportlich klang das Jahr für 150 Leistungs- und Hobbyathleten am Samstagnachmittag im Ziegenhainer Schützenwald aus. Organisiert wurde der traditionsreiche und mittlerweile 41. Silvesterlauf rund um die ehemalige Geriatrie vom Tuspo Ziegenhain.

30 Helfer sorgten hinter den Kulissen für eine unverwechselbare und schöne Atmosphäre.

Wenig Glück hatten Läufer und Zuschauer allerdings mit dem Wetter. Denn es regnete doch immer wieder, der Boden war jedoch gegenüber dem Vorjahr – meterhoher Schnee und Eis verwandelten den Untergrund in eine gefährliche Rutschbahn – zwar aufgeweicht, aber noch griffig. Die unbeständige Witterung hielt die Sportler allerdings nicht vom Lauf ab: 150 Starter, und damit weit mehr als im Vorjahr, gingen auf die 2,7 beziehungsweise 8,1 Kilometer lange Strecke. Als ältester Teilnehmer ging Helmut Brander, Jahrgang 1934, an den Start.

Till Amrhein, geboren 2006, war der jüngste Athlet, der durch den Schützenwald spurtete. Kein Wunder, kam der sportliche Sprössling doch gleich mit der ganzen Familie. Die war nicht zum Anfeuern mitgekommen, sondern ging selbst auf Strecke: Mutter plus vier Kinder. Ein kleines Jubiläum feierte Läufer Dieter Vaupel. Er nahm zum 29. Mal am Ziegenhainer Silvesterlauf teil.

Fotos: 150 Sportler beim Ziegenhainer Silvesterlauf

150 Sportler beim Ziegenhainer Silvesterlauf

Neben Hobbyläufern kämpften auch Athleten von Vereinen um gute Zeiten und Punkte, denn der Lauf ist Teil des Schwalm-Eder-Laufcups. Am stärksten vertreten waren der SC Neukirchen und der Tuspo Borken. Ärztliche Betreuung war ebenfalls garantiert: Nachdem Dr. Peter Siebold mit Tochter und Enkelkindern die kleine Laufrunde absolviert hatte, behielt er die Sportler im Blick. Unterstützt wurde er von Helfern des Roten Kreuzes. „Passiert ist aber noch nie etwas“, erklärte Sabine Wunderlich-Schrammel vom Tuspo Ziegenhain.

Während die Läufer durch den Wald jagten, heizte die Band Kiffing Bees den Wartenden ordentlich ein. Dass neben den sportlichen Leistungen auch der Spaß im Vordergrund stand, bewiesen Markus Erdmann und Klaus Pfeifer vom SG Chattengau. Beide sorgten als Wikinger verkleidet für Amüsement bei den Zuschauern.

Quelle: HNA

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