Neues Gemeindehaus soll allen offen stehen – Baubeginn im Frühjahr 2012 möglich

Sie ziehen an einem Strang

Gaben sich bei ihrem Arbeitstreffen zuversichtlich: Mit den Plänen für den Gemeindesaal beschäftigten sich von links Michael Meyer (Vorsitzender des Kirchenbauausschusses), Jürgen Engel (Leiter des Bauamtes Malsfeld), Werner Marx (Mosheim), Harald Ziebarth (Ortsvorsteher Sipperhausen), Gudrun Ostheim (Pfarrerin und Vorsitzende des Kirchenvorstandes Sipperhausen) und Bürgermeister Herbert Vaupel. Foto: Hocke

Sipperhausen. Jahrelang galt im Malsfelder Ortsteil Sipperhausen: Wir brauchen kein Dorfgemeinschaftshaus, weil wir eine privat betriebene Gaststätte haben, die für größere private wie auch öffentliche Anlässe zur Verfügung steht. Das hat sich seit der Schließung der von Hans-Heini Fink betriebenen Wirtschaft geändert.

Als einziger Raum für solche Veranstaltungen sei heute im Dorf der Gemeinderaum der Evangelischen Kirche nutzbar, und auch der sei in die Jahre gekommen, erklärte jetzt Ortsvorsteher Harald Ziebarth. Für eine Grundrenovierung des in 1963 erbauten Hauses fehle dem Eigentümer das Geld. Die vor drei Jahren erarbeiteten Änderungspläne lägen deshalb bisher auf Eis.

Abhilfe schaffen soll nun eine Kooperation von Kirche und Gemeinde. Wie das geschehen soll, war Thema einer gemeinsamen Sitzung des Kirchenvorstandes und des Ortsbeirates von Sipperhausen und der politischen Gemeinde Malsfeld.

Bürgermeister Herbert Vaupel, Ortsvorsteher Harald Ziebarth, Bauamtsleiter Jürgen Engel, Michael Meyer als Vorsitzender des örtlichen Kirchenbauausschusses und Pfarrerin Gudrun Ostheim erläuterten, wie Kirche und Gemeinde gemeinsam das Vorhaben realisieren können. Trotz der leeren öffentlichen Kassen ergebe sich die Möglichkeit, die überfälligen Renovierungen in Verbindung mit einer Erweiterung des Gemeinderaums zu schultern, erläuterte Gudrun Ostheim für die Kirche.

„Kirchengemeinde, Kirchenkreis, Landeskirchenamt und die politische Gemeinde Malsfeld werden Geld und Leistungen einbringen“, kündigte Rathauschef Herbert Vaupel an. Das Gemeindeparlament habe den Plänen bereits zugestimmt. Allerdings seien innerhalb einzelner Gewerke erhebliche Eigenleistungen zu erbringen, ohne die der Umbau nicht zu bewerkstelligen sei.

Jürgen Engel stellte die Bauplanung vor. Ortsvorsteher und Bürgermeister gaben sich optimistisch, dass die Arbeiten mit Baubeginn im Mai bis in den Spätherbst 2012 abgeschlossen sein könnten.

Von 40 Sitzungsmitgliedern erklärten sich zehn spontan zu einer Mitarbeit in Form von Eigenleistungen bereit.

Detailplanung

Die Detailplanung für das Vorhaben wollen die Beteiligten Anfang 2012 bei einer Informationsveranstaltung vorstellen. Dann soll auch der Bedarf an Eigenleistungen, Spenden und Sachzuwendungen dargelegt werden. Helfende Hände und Sponsoren sind gesucht und willkommen. (zho) Kontakt: Harald Ziebarth, Tel. 0 56 85 / 646

Quelle: HNA

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