Bohemian Rapsody, Killerqueen und Radio Gaga

Queenmania in Borken: Ziemlich nah am Original

+
Begeisterten das Publikum in Borken: Von links Sonny Ensabella, Fabrizio Palermo und Tiziano Giampieri waren mit ihrer Musik dicht am Original, der Kultband Queen. 

Borken. Es war der Abend für die Fans der legendären Kultband Queen um Frontman Freddy Mercury, die mit ihren Hits über 20 Jahre die Charts beherrschten.

Über 350 Besucher feierten mit Queenmania, vier Vollblutmusikern und zugleich eingefleischten Queenfans, die zwei Stunden lang bei ihrem zweiten von 40 Konzerten in Deutschland den Geist von Queen und ihres Frontmannes Freddy Mercury aufleben ließen. Der Musiker wäre im September 70 Jahre alt geworden. Er war 1991 gestorben.

Mit Leadsänger Sonny Ensabella, einem gebürtiger Italiener, hat Queenmania nicht nur einen Sänger, der dem Original ähnlich sieht, sondern der auch gesanglich nahe am Original ist.

Zweistündiges Feuerwerk

Schlüpfte in die Rolle der Starsopranistin Montserrat Caballé: Susi Wiemer.

Zusammen mit seinen Bandkollegen Tiziano Giampieri, Fabrizio Palermo und Andrea Ge brannten sie ein zweistündiges Feuerwerk der Queen-Welthits ab. Dazu gehörten auch die diversen und zum Teil schrillen Verkleidungen, in denen Freddy Mercury auftrat. Neben den Klassikern wie Bohemian Rapsody, Killerqueen oder Radio Gaga durfte natürlich nicht der Hit „Barcelona“ fehlen, den Freddy Mercury zusammen mit der spanischen Starsopranistin Montserrat Caballé anlässlich der Olympischen Spiele in Barcelona gesungen hatte. Den Part hatte Susi Wiemer übernommen.

Die Gäste im Borkener Bürgerhaus waren begeistert, feierten und sangen mit. Wie auch Jutta und Udo Junker, die mit Tochter Manuela gekommen waren, dazu Axel Beier und Christa Löwenstein. Sie gehörten bis auf Manuela, die aber schon das Musical Queen in Frankfurt besucht hatte, zu den Besuchern über 40, die hier in der Überzahl waren.

Die jüngeren Gäste kennen zwar die Hits von Queen, haben aber nicht mehr das Original erlebt. Wie etwa am 2. Dezember 1974 im Theater Brienner Straße in München, als die Band noch wie zu dieser Zeit üblich mit langen Haaren auftrat.

Quelle: HNA

Kommentare