Der Kubikmeter Wasser wird in Zierenberg ab Oktober 14 Cent teurer

Wassergebühren steigen in Zierenberg

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Wird teurer: In Zierenberg steigen die Gebühren fürs Frischwasser, Abwasser wird minimal günstiger. Unterm Strich kostet das Wasser künftig 14 Cent mehr.

Zierenberg. Wasser wird in Zierenberg ab 1. Oktober dieses Jahres um 14 Cent pro Kubikmeter teurer. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Zierenberger Parlamentarier mehrheitlich in ihrer Sitzung am Montagabend.

Der Frischwasserpreis erhöht sich von 1,77 auf 2,04 Euro. Der Kubikmeterpreis für das Abwasser sinkt von 3,38 auf 3,25 Euro. Dies ergibt in der Summe eine Erhöhung um die genannten 14 Cent. Insgesamt steigt damit der Preis pro Kubikmeter verbrauchtes Wasser von 5,15 auf 5,29 Euro.

Eine moderate Erhöhung wie die Stadtverordneten am Montag meinten. „Wir setzen uns dafür ein, dass es künftig nicht zu einem Preisschock für die Bürger kommt. Dennoch müssen wir die gesetzlichen Vorgaben einhalten“, sagte Adrian Probst von der CDU.

Dr. Bärbel Mlasowsky von der UFW bezeichnete die Erhöhung als zumutbar für die Bürger. Allerdings stellte sie den Antrag, über die Höhe des sogenannten Schaffensbeitrags noch einmal im Ausschuss zu diskutieren. Dabei geht es um Beiträge für den Neuanschluss von Grundstücken, die bisher noch nicht bebaut sind. Dies wurde abgelehnt.

Defekte Pumpen

Lutz Kuschel von der FDP tat seine Bedenken hinsichtlich der defekten Wasserpumpen kund. Diese sollen zwar repariert werden, seien jedoch aufgrund ihres Alters ein Risikofaktor. Eine mögliche Neuanschaffung hätte Konsequenzen für den Wasserpreis.

Ob der neue Wasserpreis gehalten werden kann, ist ohnehin ungewiss. Diesmal habe man nach Auskunft von Stadtkämmerer Bernd Croll noch die restlichen Überschüsse aus dem Verkauf der Stadtwerke mit einfließen lassen. Dadurch sei die Senkung der Abwassergebühr möglich geworden.

Inzwischen sei man gesetzlich verpflichtet, einen kostendeckenden Wasserpreis festzulegen, bei dem es möglichst kein Defizit aber auch keine Überschüsse gebe, erklärte Croll.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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