Zierenberger Feuerwehren: Fast 10.000 Stunden in Dienst und Ausbildung

Silbernes Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen für 25 Jahre aktiven Dienst: Bärbel Kissinger-Stephansky und Markus Lage mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Christian Fischer. Fotos: Hoffmann

Oelshausen. Es waren durchaus ereignisreiche Monate, über die Matthias Brandau während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Zierenberger Feuerwehren im Oelshäuser Dorfgemeinschaftshaus berichtete.

Insgesamt 79 Einsätze zählte er in seinem ersten Jahr als neuer Stadtbrandinspektor, für die die Brandschützer aus Burghasungen, Oberelsungen, Oelshausen und der Kernstadt zusammen 241 Einsatzstunden leisteten.

Neben 52 technischen Hilfeleistungen und acht Brandschutzaufklärungen seien die Feuerwehrmänner und -frauen allein 27 mal zu Bränden ausgerückt, wobei gleich zu Beginn des Jahres eine echten Herausforderung auf sie gewartet hätte: ein Hausbrand in der Zierenberger Mittelstraße in den frühen Morgenstunden.

Neue Anforderungen 

Anerkennungsprämie für 40 Jahre aktiven Dienst: Bürgermeister Stefan Denn (links) gratuliert Hartmut Feuring.

Auch neuen Anforderungen mussten sich die Mitglieder der Warmestadtwehren stellen, etwa Ende Juli, als sie mit den Kollegen aus Habichtswald und dem gemeinsamen Katastrophenschutzzug in letzter Sekunde am alten Flughafen Kassel-Calden Zelte für die Ankunft der ersten Flüchtlinge fit machen mussten. Sogar als Straßenreiniger mussten sie ran. „Der Fahrer eines Betonmischers hatte Ende Oktober wohl den falschen Knopf gedrückt und Teile seiner Ladung in der Zierenberger Innenstadt verteilt“, erinnert sich Brandau. 2524 Stunden investierten die derzeit 148 Aktiven der vier Wehren 2015 gemeinsam in 42 Lehrgänge, weitere 6885 Stunden in die Ausbildung innerhalb der Wehr. „Unser Ausbildungsstand ist gut, die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung überdurchschnittlich“, so der Stadtbrandinspektor. „Wir brauchen uns mit insgesamt 9745 Dienst- und Ausbildungsstunden wirklich nicht verstecken.“

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Quelle: HNA

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