Spender gesucht: Zirkus Alfredo benötigt dringend Tierfutter

Zerstörtes Zirkuszelt: Marcel Bügler (von links) und Alfredo Bügler zeigen, wo der Sturm das Zelt zerrissen hat. Foto: Dräger

Niedervorschütz. Die zwei Kamele vom Zirkus Alfredo freuen sich über Brot und Brötchen. Doch dieses Jahr geht dem Zirkus in der kalten Jahreszeit das Futter aus. Um seine Tiere zu ernähren, braucht Zirkusdirektor Alfredo Bügler dringend Spenden.

70 Tiere aus den verschiedensten Ländern stehen derzeit auf dem Bauernhof von Eckhardt Benninger, der dem Zirkus seinen Hof als Winterquartier überlassen hat. Neben dem schon eingeschränkten Platz brauchen die Zebras, Wasserbüffel, Kamele, Lamas, Esel, Antilopen, Büffel, Jakobschafe mit vier Hörnern, Ponys, Vollblutaraber, Tinkerpferde, Ziegen und Hunde aber auch etwas zu fressen.

Kontakt

Alfredo Bügler, Burgwiesen 2, 34587 Niedervorschütz, Tel.: 01 78 / 1 76 20 93

„Jeden Tag stehen mein Sohn und ich um 6 Uhr morgens auf, um die Tiere zu pflegen und zu füttern, doch jetzt geht das Futter zur Neige“, erzählt Alfredo Bügler. Der Zirkusdirektor und alleinerziehende Vater weiß nicht, wie er ohne Hilfe seine Tiere durch den Winter bringen soll. „Sonst ging es immer, aber dieses Jahr ist das Futter in der Region sehr teuer“, erklärt Alfredo Bügler. Allerdings gibt es Medienberichte, die belegen, dass der Zirkus bereits 2010 unter dem Namen Sarrani Probleme hatte.

Laut Alfredo Bügler gibt es wenig Heu, deshalb haben die Bauern selbst Probleme ihre Tiere zu füttern. „Trotzdem hat uns Eckhardt Benninger einen Siloballen geschenkt“, sagt der Zirkusdirektor dankbar.

Jetzt hat auch noch der Sturm das Zirkuszelt zerrissen, in dem die 32 Pferde untergestellt waren.

Das Veterinäramt Homberg teilte auf Anfrage mit, dass man den Zirkus kontrolliert habe und weiter im Auge behalte. Bisher habe es aber keinen Grund zur Beanstandung gegeben. Die Familie bittet um Heu-, Futter- oder Geldspenden. (ymd)

Quelle: HNA

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