Zollkontrolle

Irakischer Flüchtling arbeitete im Schnellimbiss

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Frielendorf. Bei Schwarzarbeitskontrollen im Gastronomiegewerbe haben Beamte des Zolls in Frielendorf einen irakischen Asylbewerber festgestellt, der dort in einem Schnellrestaurant arbeitete. Die Zöllner schalteten die zuständigen Ausländerbehörden ein.

Bei regionalen Kontrollen in Nord-, Ost- und Mittelhessen in hatten über 90 Beamte in den vergangenen Tagen mehr als 100 Gaststätten, Restaurants und Imbisse im Visier, sechs Personen wurden festgenommen.

„Bei nahezu jedem dritten Betrieb haben wir Unregelmäßigkeiten und Hinweise auf Schwarzarbeit festgestellt“, so Michael Bender Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen. „Viele Wirte melden ihr Service- und Küchenpersonal nicht zur Sozialversicherung an, um die Personalkosten niedrig zu halten. Das ist nach wie vor ein Problem in der Branche.“

Sechs ausländische Beschäftige hatten keine gültige Aufenthaltsgenehmigung und waren zum Teil ohne Pass illegal eingereist. Sie wurden wegen illegalem Aufenthalt vorläufig festgenommen und der Polizei oder den zuständigen Ausländerbehörden überstellt.

Gegen die Inhaber der Lokale leitete der Zoll ein Strafverfahren wegen illegaler Ausländerbeschäftigung ein. Ein Schwerpunkt der Aktion lag im Kreis Hersfeld-Rotenburg und Teilen des Schwalm-Eder-Kreises, so eine Pressemitteilung. (aqu)

Quelle: HNA

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