Zufahrt für die Autobahn

Im Zuge des A49-Ausbaus beginnt Hessenmobil jetzt mit dem Bau der Talbrücken

Gigantische Baustelle: Hier zwischen Dittershausen und Elnrode soll im Zuge des A49-Ausbaus eine Talbrücke als Zufahrt entstehen. Momentan wird die Baugrube ausgehoben, ehe mit den eigentlichen Brückenbauarbeiten begonnen werden kann. Fotos: Göbel

Schwalmstadt. Nachdem die Bauarbeiten für den A49-Anschluss im südlichen Bereich bei Frankenhain jetzt weitestgehend fertig gestellt sind, beginnt Hessenmobil nun mit dem Bau der Talbrücken auf der Ausbaustrecke zwischen Neuental und Neustadt, die künftig als Autobahnzufahrt gebraucht werden. Dazu unsere Fragen und Antworten:

Wo wird aktuell eine Talbrücke gebaut?

Die erste Talbrücke, die für den A49-Ausbau zwischen Neuental und Neustadt gebaut wird, entsteht derzeit im Bereich Todenbach zwischen Schwalmstadt-Dittershausen und Jesberg-Elnrode. Dort werden jetzt zunächst die Voraussetzungen für den Brückenbau geschaffen, teilte Hessenmobil mit.

Wo sollen künftig weitere Talbrücken gebaut werden?

Nach Fertigstellung der Talbrücke Todenbach geht es im Bereich Katzenbach weiter. Dann sollen die Talbrücke Schlierbach und die Talbrücke Goldbach folgen. Bernhard Knöpfel, Teamleiter des A49-Ausbaus bei Hessenmobil, strebt an, dass die Bauarbeiten aller Talbrücken bis 2020 abgeschlossen sind. Die Talbrücke Todenbach soll Ende 2017 fertig sein.

Was passiert momentan auf der Baustelle?

Zunächst werden die Voraussetzungen für den Bau geschaffen. Zufahrtswege für Baustellenfahrzeuge werden errichtet und Bagger heben die Baugrube aus. Wenn alles gut läuft, soll dies im Februar 2016 abgeschlossen sein.

Wie geht es mit dem Brückenbau anschließend weiter?

Anschließend werden die Pfeiler gesetzt, um die Brücke später per Taktschiebeverfahren fertigzustellen.

Was genau ist ein Taktschiebeverfahren?

Dabei erfolgt der Bau des Brückenüberbaus abschnittsweise hinter einem riesigen Widerlager, in der Fachsprache ein Taktkeller. Nach der Fertigstellung eines Brückenabschnitts wird dieser zusammen mit den zuvor hergestellten Abschnitten über den Pfeilern verschoben, um den nächsten Brücken-Abschnitt herstellen zu können.

Den Beginn des Schubverfahrens schätzt Bernhard Knöpfel auf Sommer kommenden Jahres.

Welche Firma ist für den Brückenbau im Einsatz?

Für die momentanen Erdarbeiten und das Ausheben der Baugrube ist die Firma Strabag zuständig. Den Bau der Talbrücke übernimmt anschließend das Unternehmen Züblin.

Wie wird die Baustelle mit Strom versorgt?

Um die Baustelle mit Strom zu versorgen, wurde in Dittershausen eine Trafostation aufgebaut. Von dort wird der Strom zur Baustelle geleitet.

Quelle: HNA

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