Freudenberg-Gruppe stärkt Schwalmstädter Standort mit Millionen-Investition

Zukunft mit Kunststoff

Viel investiert: Am Standort Schwalmstadt richtete Freudenberg im vergangenen Jahr für vier Millionen Euro eine neue Anlage zur Herstellung des Kunststoffes Polyurethan ein. Fotos: Grede/Freudenberg/nh

Schwalmstadt. Gute Nachrichten für den Freudenberg-Standort Schwalmstadt: Im vergangenen Geschäftsjahr 2013 hat das Werk seine Position als Führungszentrum für den Bereich Fluidpower innerhalb der Freudenberg-Unternehmensgruppe ausgebaut. Freudenberg investierte stark in seinen nordhessischen Standort, hieß es bei der Bilanzpressekonferenz der Gruppe im baden-würtembergischen Weinheim.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als fünf Millionen Euro am Standort Schwalmstadt investiert, davon vier Millionen Euro für eine neue Anlage zur Herstellung des Kunststoffes Polyurethan. Das in Schwalmstadt produzierte Polyurethan wird an mehreren Produktionsstandorten in Europa und Nordamerika zur Herstellung von Dichtungen verwendet. Die neue Anlage ist eine der modernsten Anlagen zu Polyurethan-Herstellung weltweit.

Mehr Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter am Schwalmstädter Standort erhöhte sich auf 391, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Vorjahr waren es 389 Mitarbeiter. Davon waren 21 Mitarbeiter Auszubildende, im Vorjahr waren es 22.

Der Standort Schwalmstadt ist weltweites Führungszentrum Polyurethan – und damit weltweit verantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und das Marketing der Produktgruppe. Zu den Produkten des Schwalmstädter Werkes gehören unter anderem hydraulische und pneumatische Dichtungen aus verschiedenen Elastomer- und Polyurethan-Werkstoffen, die unter Einsatz von Formpress-, Spritzpress- und Spritzgussverfahren hergestellt werden.

Generell präsentierte sich das international tätige Familien-Unternehmen Freudenberg im vergangenen Jahr erfolgreicher denn je, hieß es bei der Bilanzpressekonferenz weiter. Im Geschäftsjahr 2013, dem 165. Jahr der Firmengeschichte, hat der Technologiekonzern zum vierten Mal in Folge einen neuen Höchstwert beim Umsatz mit 6, 622 Milliarden Euro erreicht – nach einem Umsatz von 6,322 Milliarden im Jahr zuvor.

Gute Auftragslage

Der gute Auftragsbestand in allen Geschäftsfeldern habe bereits in den ersten drei Monaten des neuen Jahres zu einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung geführt. „Freudenberg ist heute innovativer und erfolgreicher denn je“, sagte Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg-Gruppe, bei der Bilanzpressekonferenz in Weinheim.

Trotz konjunktureller Herausforderungen und negativer Einflüsse durch Währungskurse sei die Firmengruppe profitabel und nachhaltig gewachsen. Der Umsatz habe sich in nahezu allen Geschäftsfeldern erhöht.

In Deutschland investierte die Freudenberg Gruppe rund 120 Millionen Euro, davon rund 30 Millionen Euro am Hauptsitz in Weinheim.

Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte die Freudenberg Gruppe weltweit 39 897 Mitarbeiter in rund 60 Ländern. In Deutschland beträgt die Zahl der Mitarbeiter 9538.

www.freudenberg.de

Von Jürgen Köcher

Quelle: HNA

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