Zweckverband auf Wachstumskurs

Kreisteil Melsungen. Der Zweckverband Mittleres Fuldatal hat zum Jahresende eine Bilanz vorgelegt.

Der Zusammenschluss der Städte und Gemeinden Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Malsfeld und Morschen ist danach weiter auf Wachstumskurs: Er verfügt derzeit im Gewerbegebiet Ostheim noch über eine Erweiterungsfläche von 31,7 Hektar, für die noch Baurecht geschaffen werden muss. Das berichtete Verbandsvorsitzender Herbert Vaupel nach einer Versammlung.

Dort war über die Bebauungsplanung in Ostheim, den Haushalt des Zweckverbandes, das Leader-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums, den Stadtumbau und die Entwicklung des Gewerbegebietes gesprochen worden.

Im Gewerbegebiet hat der Zweckverband laut Vaupel bislang 33,1 Hektar Land an Gewerbebetriebe verkauft. Sofort bebaubar seien darüber hinaus derzeit noch 19,5 Hektar. Sie stünden für Investoren bereit.

Im Leader-Programm sind neben den Verbandsgemeinden auch Guxhagen und Körle mit im Boot. Im Förderbescheid vom Dezember ist für die sieben Städte und Gemeinden für die nächsten sechs Jahren laut Vaupel ein Maximalbetrag von rund 1,8 Mio. Euro ausgewiesen.

Der Bescheid muss nach Angaben Vaupels von den Kommunen noch angenommen werden. Außerdem müssten die Städte und Gemeinden einen Verein gründen. Anschließend könnten private wie öffentliche Vorhaben Zuschüsse erhalten.

Stadtumbau 

Dem Zweckverband liegt für seine Mitgliedskommunen auch ein Förderbescheid für den Stadtumbau vor. Laut Vaupel gibt es 561.000 Euro für Vorhaben, die insgesamt mit 900.000 Euro veranschlagt sind. Auf dem Plan stehen das Melsunger Projekt Fuldaufer, die Felsberger Altstadt mit Synagoge und das Projekt Dörnbach in Spangenberg.

Überschuss im Haushalt 

Im Haushalt des Zweckverbandes  stehen laut Vaupel dieses Jahr keine Kredite. Das Zahlenwerk weist einen Überschuss in Höhe von 252.300 Euro aus. Die Einnahmen bei der Grund- und Gewerbesteuer konnte man auf 200.000 Euro steigern. Grund dafür sind laut Vaupel Neuansiedlungen. (lgr)

Quelle: HNA

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