Auguste und Walter Strube feiern heute ihre Diamantene Hochzeit

Zwei Pfieffer, ein Paar

Jubelpaar: Auguste und Walter Strube aus Pfieffe feiern heute ihre Diamantene Hochzeit. Foto: V. Koch

Pfieffe. Gekannt haben sich Auguste und Walter Strube aus Pfieffe eigentlich schon immer. Heute feiern sie ihre Diamantene Hochzeit.

„Wir sind beide aus Pfieffe“, sagt Auguste Strube, die im Ort als Gustchen bekannt ist. Gefunkt hat es zwischen den beiden, als sie mit dem Fahrrad entlang der alten Bahnstrecke zum Zahnarzt unterwegs war. „Das war ganz romantisch“, sagt Auguste Strube. Walter Strube kam da gerade aus der Gefangenschaft nach Hause. Es folgten viele Treffen an der Milchbank im Dorf.

In den kalten Monaten saßen sie in der Spinnstube zusammen. „So war das früher“, sagt Strube. Verstanden haben sie sich immer gut, sagt Auguste Strube. Das kann ihr Mann bestätigen. Am 27. Januar 1950 ergriffen Auguste und Walter Strube die Gelegenheit und verlobten sich. „An dem Tag hatten meine Eltern beide Geburtstag“, sagt die 84-Jährige. So waren gleich alle Verwandten bei dem freudigen Ereignis vor Ort.

Große Hochzeit

Geheiratet wurde groß mit allen Verwandten und Freunden. Mit der Hochzeit vor 60 Jahren legten sie auch ihre elterlichen Landwirtschaftsbetriebe zusammen. Auguste Strube brachte 40 Äcker mit in die Ehe, ihr Mann 15. „Arbeit hatten wir immer genug“, sagt Auguste Strube. Die haben die beiden aber stets mit Freude erledigt. „Mit unserem Wirken waren wir immer zufrieden“, sagt auch ihr 86-jähriger Ehemann.

Heute gehen es die beiden etwas gemütlicher an. Sohn Günter führt die Landwirtschaft. Ihr zweiter Sohn Dieter lebt mit seiner Familie in der Nähe von Paderborn. Besonders stolz ist Auguste Strube auf ihre zwei Söhne und vier Enkelkinder. „Wir haben lernbegierige und fleißige Kinder“, sagt sie.

Von Krankheiten will das Ehepaar nicht sprechen. Das Motto von Walter Strube lautet: „Denkt immer an die guten Seiten im Leben.“

Und so halten es die beiden Senioren seit mittlerweile 60 Jahren. Auch Auguste Strube sagt rückblickend auf die Zeit: „Uns ist es nie schlecht gegangen.“ (yvk)

Quelle: HNA

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