Ulrike Hund und Markus Boucsein gehen ins Rennen um das Bürgermeisteramt

Monika Krippner hatte 77 Unterstützer, tritt aber nicht an.

Melsungen. Der Wahlausschuss hat getagt, somit ist es amtlich, Ulrike Hund und Markus Boucsein treten zur Bürgermeisterwahl in Melsungen an. Der Wahlvorschlag der dritten Kandidatin musste abgelehnt werden, wie Roland Schmidt, Gemeindewahlleiter, bestätigt.

Bei den Wahlvorschlägen Hund und Boucsein seien alle Formalien erfüllt.

„Der Wahlausschuss hat feststellen müssen, dass die Bewerbung

Ulrike Hund wird von der SPD unterstützt. Fotos: 2 Dewert, 1 Archiv 

von Monika Krippner ungültig ist“, sagt Schmidt. Die Bewerberin bekomme die Entscheidung umgehend mitgeteilt, da sie bis Sonntag, 0 Uhr, die Möglichkeit hat, Einspruch gegen die Entscheidung des Wahlausschusses einzulegen. Würde sie dies tun, würde sich der Wahlausschuss erneut mit ihrem Wahlvorschlag befassen.

Drei Punkte hätten zum Ausschluss von Monika Krippner geführt. Zum Bewerbungsende am 10. Januar hätte zwar ein formloser Wahlvorschlag vorgelegen, aber nicht die erforderlichen 74 Unterstützungsunterschriften.

Markus Boucsein erhält Unterstützung von der CDU.

Ein am 15. Januar von Monika Krippner eingereichter Antrag zur Verlängerung der Frist, könne nach dem Wahlgesetz nicht positiv beschieden werden. Und außerdem habe sich nach einer vorläufigen Überprüfung der am 17. Januar eingereichten 77 Unterschriften gezeigt, dass vier Unterstützer nicht aus Melsungen kommen. Somit seien nur 73 Unterschriften – und somit eine zu wenig – eingereicht worden, erklärt Schmidt.

Monika Krippner begründete ihre sehr kurzfristige Bewerbung mit einer spontanen Eingebung. Die Diplom-Wirtschaftsdolmetscherin hatte auf eine Fristverlängerung gehofft. Gegenüber der HNA schrieb sie, dass sie die Verlängerung für eine Formsache halte, da ihre Bewerbung fristgerecht eingegangen war.

Weiter heißt es in ihrem Brief: „Bei dieser Unterschriftenaktion habe ich gelernt, dass es doch viele Melsunger gibt, die einen Wechsel weg vom SPD-Filz wollen – einen Bürgermeister aus den eigenen Reihen – einen ganz normalen Bürger, der nicht mit einem goldenen Löffel geboren wurde und die Nöte und Ängste der arbeitenden Bevölkerung kennt.“

Quelle: HNA

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