Ehrung für Homberger von der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord

Zwei Urkunden für Foerster

Ehrenurkunden: Steinmetzmeister Bernd Foerster aus Homberg (2. von rechts) erhielt Ehrenurkunden für 60 Jahre Betriebsbestehen und 40 Jahre Meister von Obermeister Jochen Bollerhey (links) und den beiden stellvertretenden Obermeister Holger Ritter und Kai Hartmann (rechts) überreicht. Foto: privat

Schwalm-Eder. Doppelten Grund zur Freude hatte Steinmetz- und Steinbildhauermeister Bernd Foerster aus Homberg. In der Mitgliederversammlung der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord wurde er geehrt.

Foerster erhielt Urkunden für das 60-jährige Bestehen seines Betriebs und für 40 Jahre Meisterprüfung. Obermeister Jochen Bollerhey (Schauenburg-Breitenbach) und seine Stellvertreter Holger Ritter (Neukirchen) und Kai Hartmann (Melsungen) überreichten die Urkunden.

Obermeister Bollerhey würdigte Foerster als einen erfolgreichen Steinmetzmeister, der besonders in der Grabmalgestaltung viele Impulse gesetzt habe. Die zahlreichen Prämierungen seiner Werke zeugten von der hohen gestalterischen Kompetenz, sagte Bollerhey.

In der Versammlung forderte Bollerhey, der Friedhof solle ein Ort der Begegnung bleiben. Die Steinmetze beobachteten, wie schwer vielen Menschen der Umgang mit dem Tod falle. In einer scheinbaren Spaß-Gesellschaft erhalten der Tod und die Trauer immer seltener Platz.

„Unsere Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass Verstorbene mit Würde behandelt werden und die Hinterbliebenen einen Platz der persönlichen Trauer finden. Der Friedhof und die Grabstätte sind solche Orte“, sagte der Obermeister. Der Friedhof könne mehr sein als eine Ansammlung von Reihengräbern, darüber seien sich Steinmetze und Bildhauer einig.

Der Friedhof solle der zentrale Ort sein, der verschiedene Bestattungs- und Gedenkformen würdevoll vereine. Die Steinmetzbetriebe seien zur Zusammenarbeit mit den Gemeinden bereit, um gut gestaltete Friedhöfe zu ermöglichen. (red) Internet: www.steinmetz- innung-hessen-nord.de

Quelle: HNA

Kommentare