Zweite Amtszeit für Börner in Gudensberg: Der Akku ist noch geladen

Sie ziehen im Gudensberger Rathaus alle an einem Strang: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung demonstrierten bei der Amtseinfrührung ihres Bürgermeisters den Zusammenhalt. Wie wichtig das sei, betonte auch Personalratsvorsitzender Andreas Garde (rechts), neben ihm von rechts Sabine Iffert, Frank Börner, Regina Börner und Parlamentschef Walter Pippert. Foto: ula

Gudensberg. Das Dankeschön stand ganz weit oben: für das Vertrauen der Wähler, an die Mitarbeiter, ans Parlament. Frank Börner machte anlässlich seiner Amtseinführung deutlich, dass die unbestreitbar gute Lage der Stadt Gudensberg viele Väter hat.

„Wir fahren die Früchte langer, guter Arbeit ein“, sagte er. In der Vergangenheit seien vorausschauende Entscheidungen getroffen worden, und das wolle man auch die nächsten Jahre so beibehalten. Börner erinnerte auch an mutige Entscheidungen: zum Beispiel den Bau der Märchenbühne und die Umgestaltung des Stadtparks. Die Bühne locke heute viele tausend Besucher in die Stadt.

Auch die Gründung der FEE und der Rückkauf der Stromnetze sei der richtige Weg, um als Kommune wieder mehr mitreden zu können.

In der kommenden Wahlperiode, die bis zum 24. Februar 2022 dauert, gilt es laut Börner, weiter auf die Entwicklung der Stadt zu setzen. Er nannte Projekte, die man angehen müsse: • den Eigentümer des früheren Kaufhauses Trossbach müsse man zu Investitionen ermutigen, • die Erreichbarkeit des Schlossberges mit Ruine müsse verbessert werden, alle Vorschläge würden geprüft, auch die Seilbahn, • die schöne Altstadt könnte attraktiver werden, private Eigentümer müsse man fördern, • das ev. Gemeindezentrum samt Gelände, das die Stadt gekauft hat, warte auf eine neue Nutzung.

„Der Akku ist bei mir noch geladen“, versprach Börner den zahlreichen Gästen der Stadtverordnetenversammlung, die anschließend zum Gespräch und Imbiss eingeladen waren.

Zuvor hatte Parlamentschef Walter Pippert daran erinnert, welche Ziele sich Börner 2010 beim Amtsantritt gesetzt hatte und dass es gelungen sei, vieles davon zu erreichen. Das sei nur möglich mit einer guten Verwaltung.

Die stöhne manchmal schon, ziehe aber mit dem Chef an einem Strang und in die selbe Richtung, betonte Personalratsvorsitzender Andreas Garde.

Musikalische Überraschungsgäste waren auch die Männer des Männergesangvereins Gleichen, dem Börner angehört: Sie präsentierten zwei Shantys, die sie heimlich einstudieren mussten.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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