Zweiter Bauabschnitt der Ziegenhainer Asklepios-Klinik ist fertiggesellt - dritter folgt

Ziegenhain. Es ist geschafft, die erste Durststrecke überwunden: Der zweite Bauabschnitt des Ziegenhainer Klinikums ist vollendet (die HNA berichtete), der erste von zwei würfelartigen Gebäudekomplexen steht und ist fertig eingerichtet.

„Rund anderthalb Jahre Bauzeit liegen hinter uns, fast zwölf Millionen Euro sind für die Umsetzung der Arbeiten geflossen“, sagte Asklepios-Regionaldirektor Dr. Dirk Fellermann. Das Land Hessen habe 9,8 Millionen Euro beigesteuert, der Rest sei von Asklepios gezahlt worden.

„Vieles ist jetzt neu und deutlich patientenfreundlicher“, erklärte Fellermann. So befinde sich die gesamte zentrale Diagnostik nun im Erdgeschoss. Das sind unter anderem das Herzkatheterlabor, der Computertomograph und auch der ab jetzt in Ziegenhain verfügbare Kernspintomograph sowie andere medizinisch-diagnostische Großgeräte.

Neue Notfallaufnahme

„Genauso die Notfallaufnahme und Liegendanfahrt – alles ist jetzt im Erdgeschoss untergebracht“, sagte der Geschäftsführer der Ziegenhainer Klinik, Stefan Fiedler.

Im ersten Obergeschoss befinden sich drei neue Operationssäle und der Aufwachraum. „Und dieses Jahr werden wir noch zusätzlich die Sterilisationsabteilung aus Homberg dort unterbringen“, sagte Fiedler. Damit sei der Umzug dann komplett. Die Operationssäle seien bereits voll in Betrieb. Die Arbeitsbedingungen hätten sich mit den neuen Möglichkeiten für das Personal verbessert – das höre er aus der Belegschaft immer wieder, so Fiedler weiter.

Größter Vorteil für Patienten sei die Zusammenlegung der diagnostischen Abteilung, so Dr. Dirk Fellermann: „Unsere Patienten haben jetzt nur noch sehr kurze Wege – ihnen kann damit schnell geholfen werden.“ Das gelte für stationäre Patienten ebenso wie für solche, die ambulant behandelt werden.

Haupteingang provisorisch

Nur der derzeitige Haupteingang ist noch provisorisch. Der werde sich später genau zwischen den beiden neuen Gebäuden befinden, erläutert Fiedler. Außerdem werde der Wartebereich deutlich vergrößert. Die Bauarbeiten gehen also weiter.

„Der neue Bauabschnitt kann nun nahtlos anschließen“, sagte Dr. Fellermann. Er soll zwölfeinhalb Millionen Euro kosten und etwa zwölf Monate Bauzeit in Anspruch nehmen. Etwa 15 Prozent der Bausumme trage Asklepios.

Von Markus Berger

Quelle: HNA

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