Zwist im Ferienwohnpark

Zwist im Ferienwohnpark: Gemeinde will „Runden Tisch Silbersee“ gründen

Die Ruhe trügt: Nicht mehr hinnehmen wollen Frielendorfs Kommunalpolitiker den im Ferienwohnpark schwelenden Streit unter den drei Betreibergesellschaften. An einem Runden Tisch soll vermittelt werden. Foto: Quehl

Frielendorf. Der Zwist im Ferienwohnpark Silbersee soll ein Ende haben. Mit dem einstimmigen Beschluss, die drei zerstrittenen Ferienhausanbieter an einen Tisch zu bringen setzten die Frielendorfer Gemeindevertreter in ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr ein deutliches Signal.

Einstimmig befürworteten die Gemeindevertreter den Antrag der Freien Wähler, einen „Runden Tisch Silbersee“ zu gründen.

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„Es ist den Frielendorfern nicht  zuzumuten, dass diese Schmutzkampagnen fortgesetzt werden“, erklärte Matthias Dittschar (FWG). Das unterstützten im Prinzip alle Fraktionen des Frielendorfer Parlaments. Dietrich Hahn (CDU) stellte klar, dass „Ruhe und Frieden“ das Ziel sei. Hahn, der auch Geschäftsführer der Ferienwohnpark Silbersee GmbH ist, erklärte, dass seine Gesellschaft nichts anderes mache, als im Ferienpark das Geschäftsmodell fortzuführen, das schon 25 Jahre lang am Silbersee praktiziert werde, und plötzlich sei genau dieses Modell „Sodom und Gomorrha“. Seine Gesellschaft stelle 50 Prozent der Betten im Ferienwohnpark, belege aber immerhin 90 Prozent der dort registriereten Übernachtungen. Was sein Vorredner als Schmutzkampagne bezeichne, habe er als einseitig empfunden.

Von Sylke Grede

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Quelle: HNA

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