Streit um Nachzahlung

400.000 Liter Wasser durchs Klo gespült

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Foto: 839 Euro muss eine Mieterin nachzahlen, weil sie durch die defekte Toilettenspülung 400.000 Liter Wasser verbrauchte.

Wolfsburg - Um eine außergewöhnlich hohe Wasserrechnung haben am Mittwoch vor dem Amtsgericht Wolfsburg die Wohnungsgesellschaft Volkswagen Immobilien (VWI) und eine ehemalige Mieterin gestritten.

Die Frau soll wegen einer defekten WC-Spülung 400.000 Liter Wasser verbraucht haben - doch die 54-Jährige weigerte sich zu zahlen. Mit der Jahresabrechnung hatte die Wohnungsgesellschaft im Mai 2011 satte 1465,68 Euro Nachzahlung für zwei Jahre gefordert. Die Mieterin hielt das für einen schlechten Scherz und beschwerte sich bei der VWI. Die Antwort: Die defekte Toilettenspülung sei schuld.

Das Angebot, den zu zahlenden Betrag auf 839 Euro zu reduzieren, nahm die Frau nicht an. Vor Gericht legte gestern der VWI-Anwalt ein reduziertes Angebot von 500 Euro vor. Die Mieterin lehnte ab. Das Gericht verurteilte sie zur Zahlung von 839 Euro.

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