Nach Frachter-Kollision

Acht Seeleute im Mittelmeer vermisst

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Foto: Zehn Seeleute des Frachters „Piri Reis" werden nach einer Kollision mit einem weiteren Frachter im Mittelmeer vermisst.

Athen - Bei einer Kollision von zwei Frachtern im Mittelmeer sind mindestens zwei Seeleute ums Leben gekommen. Weitere acht wurden am Montagmorgen noch vermisst, sieben wurden gerettet. Wie die griechische Küstenwache mitteilte, ging nach dem Zusammenstoß einer der beiden Frachter unter. Die „Piri Reis“ fuhr unter der Fahne der Cookinseln.

Die 16 Besatzungsmitglieder des anderen Frachters, der „Consouth“, die unter der Fahne von Antigua-Barbuda fährt, seien wohlauf. Sie bargen die beiden Leichen aus dem Meer. Das Schiff sei fahrtüchtig, teilte die Küstenwache weiter mit.

An der Rettungsaktion nahmen ein Hubschrauber, ein Flugzeug, mehrere Schnellboote der Küstenwache sowie etwa zehn vorbeifahrende Schiffe teil. Die untergegangene „Piri Reis“ hatte Düngemittel an Bord. Der andere Frachter war leer. Über die Umstände des Unfalls wurde zunächst nichts bekannt. In der Region herrschten gute Wetterbedingungen.

Griechische Medien berichteten, die „Piri Reis“ sei in der Mitte gerammt worden und binnen weniger Minuten untergegangen. Dies hätten die geretteten Seeleute der Küstenwache gesagt. Die Besatzung der „Piri Reis“ stamme aus Syrien, hieß es in Medienberichten. Das Schiff soll einer türkischen Reederei angehören.

dpa

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