Hamburger Sommerdom

Achterbahn muss gestoppt werden

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Foto: Auf dem Hamburger Sommerdom musste die Achterbahn „Wilde Maus“ zeitweise abgeschaltet werden.

Hamburg - Nothalt bei der „Wilden Maus XXL“: Die neue Achterbahn auf dem Hamburger Sommerdom stand am Mittwochabend rund zwei Stunden lang still. Ein Mitarbeiter hatte ein Geräusch bemerkt, das er nicht zuordnen konnte, wie eine Sprecherin der zuständigen Wirtschaftsbehörde am Donnerstag sagte.

Daher habe er die 600 Meter lange Achterbahn abgeschaltet. Der TÜV habe später keinerlei Mängel festgestellt, die „Wilde Maus“ konnte noch am Abend weiterlaufen.

Die Gondeln hätten nach der Notabschaltung an bestimmten, festgelegten Punkten gestoppt und seien dann einzeln nach unten gefahren worden, sagte der Betreiber. Wie viele Gondeln – in jede passen etwa vier Menschen – unterwegs waren, blieb unklar.

Entgegen ersten Berichten sei niemand über Notleitern gerettet worden, betonte die Behördensprecherin. „Die Leute konnten ganz normal aussteigen.“ Die Feuerwehr hatte nach Angaben der Sprecherin angeordnet, das Fahrgeschäft stillzulegen und den TÜV zu rufen.

Auf dem Hamburger Hafengeburtstag Mitte Mai hatte es dagegen eine beängstigende Panne gegeben: Ein 14-Jähriger hing etwa eine halbe Stunde lang in einer Metallkugel hoch oben in der Luft – weil ein Sensor kaputt war. Der Junge kam unverletzt wieder auf den Boden. Bei dem Fahrgeschäft wurde eine Sitzkabine mit elastischen Seilen in die Luft katapultiert.

dpa

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