Schweren Brandverletzungen erlegen

Ärztin nach Explosion in Göttingen gestorben

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Göttingen - Eine 55-jährige Ärztin ist nach der Explosion im Göttinger Blutspendedienst vom 13. Februar ihren schweren Brandverletzungen erlegen. Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilte, starb die Frau am Montag. Ursache für die Explosion war ein Leck in einer Gasleitung.

Nach den bisherigen Ermittlungen war Gas, das aus einem Leitungsleck im Erdreich ausgetreten war, durch ein Leerrohr für Elektro- und Datenkabel in das Gebäude gelangt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Explosion war dann vermutlich durch das Betätigen eines Lichtschalters ausgelöst worden. Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob das Lehrrohr fachgerecht verlegt wurde.

Am 13. Februar war bei der Explosion in dem Gebäude am Rand der Göttinger Innenstadt auch ein 30 Jahre alter Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes lebensgefährlich verletzt worden.

dpa

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