Vor der Küste Israels

AIDA von Raketenteilen getroffen

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- Ein deutsches Kreuzfahrtschiff ist einem Medienbericht zufolge in einem israelischen Hafen von Raketenteilen getroffen worden. Auf das Deck der "AIDAdiva" des Reiseanbieters Aida Cruises seien im Hafen von Ashdod Raketentrümmer niedergegangen.

Dies berichtete ein ARD-Korrespondent in den "Tagesthemen" am Montagabend unter Berufung auf einen Urlauber, der sich an Bord des Schiffes befand. Es war zunächst unklar, ob es sich um Teile palästinensischer Raketen oder israelischer Abwehrraketen handelte.Die Reederei bestätigte auf ihrer Facebook-Seite, während des Auslaufens aus dem Hafen sei es am Montag "gegen 20.28 Uhr Ortszeit in Ashdod zu Explosionen" gekommen, die vom Schiff aus beobachtet worden seien. "Alle Gäste und Crewmitglieder sind wohlauf. Es wurde niemand verletzt und es entstanden keine Schäden am Schiff. Allerdings wurden Kleinstpartikel, die nach ersten Einschätzungen von Sicherheitsexperten von Abwehrraketen stammen könnten, auf dem Passagierdeck gefunden", hieß es weiter.

Das Schiff habe seine Fahrt in Richtung Kreta fortgesetzt. Mit dem Abfeuern etlicher Raketen auf Orte in Israeldurch die radikalislamische Hamas ist die seit Wochen angespannte Lage im Konflikt mit Israel weiter eskaliert. Nach Angaben der israelischen Armee schlugen im Gaza-Streifen abgefeuerte Raketen bis zu 80 Kilometer tief auf israelischem Boden ein - so weit wie nie zuvor in der jüngsten Eskalation. Das israelische Militär flog inzwischen Luftschläge im Gaza-Streifen.

rtr

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